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ZDF "Kreuzfahrt ins Glück" im Doberaner Münster


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Foto: Martin Heider

Zwei Wochen im Sommer legt das „Traumschiff“ in der mecklenburgischen Ostseeregion an: aus aktuellem Anlass wurde das Drehbuch der Serie „Kreuzfahrt ins Glück“ – ein Ableger des „Traumschiffs“ – hierher verlegt. Drehorte waren u.a. Kühlungsborn, Heiligendamm, Warnemünde und Bad Doberan. Am Freitag, dem 19. Juni wurden verschiedene Szenen im Doberaner Münster gedreht.


Das Internetportal www.filmland-mv.de informiert wie folgt über das Filmprojekt:

"ZDF dreht für "Kreuzfahrt ins Glück" an der Ostsee.

Zwei Wochen dreht die TV-Crew der MS “Amadea” um Kapitän Florian Silbereisen, Barbara Wussow, Jan Hartmann und Nick Wilder in Bad Doberan-Heiligendamm, Kühlungsborn und Warnemünde.

Das Ziel der nächsten Reise des Traumschiffs liegt also nicht in Australien, Amerika oder Asien sondern in unserem Bundesland. Es geht nach Bad Doberan und Heiligendamm. Weitere Drehorte sind Kühlungsborn, Warnemünde und die Insel Poel. Eigentlich sollte das Fernsehschiff im Mittelmeer vor Griechenland in See stechen, aber wegen der Corona-Pandemie musste das Drehbuch umgeschrieben werden und nun wird mit minimalem Personalaufwand und Sicherheitskonzept kurzerhand an der Ostsee gedreht. Regie führt Laura Thies, ausführende Produktion ist die Polyphon Film- und Fernsehgesellschaft mbH.


Die Sendung läuft direkt nach dem “Traumschiff”, das durchschnittlich von Rund fünf Millionen Zuschauer gesehen wird am Ende des Jahres zu Weihnachten."

 

 

Klosterland e.V. mit einer neuen Plattform online


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Abb.: Ein Ausschnitt des Verbreitungsgebietes von Klosterland e.V., welches westlich bis nach Nordrhein-Westfalen und südlich bis Baden-Württemberg reicht

Berlin/Lehnin – Der KLOSTERLAND e.V. geht mit einer neuen Plattform online und bietet erstmals neben Kulturtouristen auch Sinnsuchern, Fachexperten und Ordensleuten ein umfangreiches Informationsangebot.


Der Verein möchte mit seiner Arbeit und der Onlineplattform dem Dialog zwischen Kloster und Welt neue Wege eröffnen. KLOSTERLAND wird zum Kompetenzzentrum für Klosterkultur.

In frischem Design, angefüllt mit neuen Inhalten und einer größeren Benutzerfreundlichkeit, zeigt der Verein unter www.klosterland.de, was er kann und sich zum Ziel gesetzt hat: Er möchte den Wert der Klosterkultur für unsere Gesellschaft sichtbar und nutzbar machen, aktuelle Debatten inspirieren und darstellen, dass die klösterliche Arbeits- und Lebensform Antworten auf individuelle Lebensfragen geben kann. Nicht zuletzt verdienen Klosterbauten Wertschätzung als Orte eines besonderen Kulturerbes und -lebens und sollen für Besucher und Besucherinnen – nicht nur digital – erlebbar sein und bleiben. Seit ein paar Jahren fördert der Verein die inhaltliche Auseinandersetzung mit der Klosterkultur, nun darf die Öffentlichkeit daran teilhaben.

Klöster, Klosterkultur, Vereinsarbeit und Kompetenz

Stefan Beier, Vorsitzender des Vereins:

„Mit der neuen Plattform möchten wir die Ziele und Ergebnisse der Vereinsarbeit zeitgemäß und umfangreich vermitteln. Die Vorstellung unserer Mitgliedsklöster ist wie bisher ein wichtiges Informationsangebot der Plattform; neu hinzugekommen sind die Dossiers zu den „Säulen der Klosterkultur“: Gärten, Wirtschaft, Bildung und Spiritualität.

Besucher erfahren hier, was wir unter Klosterkultur verstehen und finden vertiefende Informationen in Form von Artikeln, Interviews, Definitionen, Projektpräsentationen und bald auch multimediale Angebote zu den verschiedenen Themen.

Darüber hinaus haben wir unser Expertennetzwerk ins Rampenlicht gerückt, um der Fachöffentlichkeit einen Austausch zu ermöglichen und unsere Kompetenzen anderen zur Verfügung zu stellen.“

 

 

Neue Funktionen: Navigation über Kacheln und Schlagworte

Die Plattform erschließt die Vielschichtigkeit von Klosterkultur durch einen klaren Aufbau und unterschiedlichste Verknüpfungen. Das modulare Kacheldesign gibt Orientierung, Hashtags ermöglichen thematische Verknüpfungen und das Entdecken von Zusammenhängen. Die Volltextsuche gibt jedem Nutzer einen Überblick, was es zu seinem Interessensgebiet auf der Plattform gibt. Kurz: die neue Plattform nutzt die besten, aktuellsten technischen Möglichkeiten, um den thematischen Zugang leicht und interessant zu gestalten.

Beta-Prozess: Weiterentwicklung und Wünsche

Vorerst starten wir in der Betaversion. Dank der Förderung durch die Landwirtschaftliche Rentenbank und das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg können wir weitere Funktionen und Inhalte umsetzen. Wir freuen uns über Ideen, Vorschläge, inhaltliche Beiträge oder Anfragen und Sponsoren.

 

 

Ein Gedenkkreuz für den Mönchsfriedhof


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Foto: Klosterverein

Errichtung des Gedenkkreuzes auf dem ehemaligen Mönchsfriedhof - der aktenkundig nach der Klosterauflösung bis um 1795 fast 250 Jahre als Ortsfriedhof Doberans diente - am 6. Juni 2020.

Der Verein der Freunde und Förderer des Klosters teilt auf seiner Homepage mit: Das Gedenkkreuz, das den früheren Mönchsfriedhof kennzeichnete und an die Klostergründung vor 850 Jahren erinnern soll, wird am 6. Juni 2020 um 12.00 Uhr an seinem Bestimmungsort errichtet und geweiht.

Dann wird ein lange geplantes Vorhaben Wirklichkeit, ermöglicht durch öffentliche Förderung und private Spenden. Dafür sei allen herzlich gedankt.

In einer weiteren Nachricht berichtet der Verein der Freunde und Förderer des Klosters Doberan:

Am 22. April 2020 war es soweit. Die Vorbereitungsarbeiten für das Fundament des Gedenkkreuzes haben begonnen.

Das Gedenkkreuz für den Mönchsfriedhof im Kloster Doberan ist in Arbeit. Die ausführende Firma Metallbau Ott GmbH, Bad Doberan, hatte Vertreter des Vorstands des Vereins der Freunde und Förderer des Klosters Doberan e.V., der Auftraggeber ist, zu einem Ortstermin in der Werkhalle der Firma am 15. April 2020 eingeladen. Die Firmenleitung, die Vertreter des Vereins und Mitarbeiter der Firma waren zusammengekommen, um – in gebührendem Abstand zueinander – mitzuerleben, wie zum ersten Mal das Kreuz aufgerichtet wurde, soweit wie die Höhe der Halle es zuließ.

Das Kreuz wird aus Cortenstahl gefertigt, der durch den entstehenden Rost eine ähnlich rötlich-braune Färbung annimmt wie der Backstein des Münsters. Das Kreuz wird errichtet zur Kennzeichnung des ehemaligen Mönchsfriedhofs wie auch zum Gedenken an die Erstgründung des Klosters in Althof 1171, dessen 850. Jubiläum 2021 gefeiert werden wird.


Bad Doberan. 25.04.2020

 

 

Freiwilliges Jahr im Münster


Freiwilliges Jahr in der Denkmalpflege


Das Doberaner Münster ist seit 2002 Einsatzstelle für das „Freiwillige Soziale Jahr in der Denkmalpflege“.

Für diese interessante Aufgabe wird - mit Beginn im September jeden Jahres - ein/e neue/r Teilnehmer/in gesucht.

Während eines solchen Jahres besteht die Möglichkeit, sich mit dem Thema Denkmalpflege in theoretischer und praktischer Weise auseinanderzusetzen. Das FJD wird von dem Träger IJGD, einer Jugendbauhütte, angeboten, welche ein Projekt der Deutschen Stiftung Denkmalschutz ist.

Die Teilnehmer erhalten zu Beginn die notwendigen Führungsunterlagen für den Führungsrundgang und werden durch uns entsprechend geschult. Im weiteren Verlauf des Freiwilligen Jahres ist die Weiterbildung zur Durchführung von thematischen Sonderführungen geplant, vor allem der Gewölbe-, Turm- und Glockenführung.

Nicht nur Führungen gehören zum Dienst im Münster, sondern auch immer mal wieder die Unterstützung im Kassen- und Ordnungsdienst.

Es fallen auch Büro- und Recherchearbeiten in der Münsterverwaltung an.

Das Aufgabenfeld ist sehr vielseitig. Sie erhalten Einblick in die Themenfelder Denkmalschutz, Kirchenbau, Restaurierung, Kirchengeschichte, Landesgeschichte, Kunstgeschichte, Tourismus und Marketing.

Während des freiwilligen Jahres führt die Jugendbauhütte zusätzlich Seminare zu verschiedenen Themen der Denkmalpflege in verschiedenen Einrichtungen durch.

Bewerbung

Wenn Sie sich für ein Freiwilliges Jahr in der Denkmalpflege im Doberaner Münster interessieren, senden Sie bitte Ihre Bewerbungsunterlagen an uns in der Münsterverwaltung und an die Jugendbauhütte in Wismar.

Der Bewerbungsbogen ist auf der Homepage der Internationalen Jugendgemeinschaftsdienste (ijgd) erhältlich: www.ijgd.de/Bewerbung

 

 

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