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Korrodierte Eisenkeile im Deckengewölbe führen zu Rissen


 

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Während der Restaurierung der Deckengewölbe im Chorraum des Doberaner Münsters hat der Restaurator Peter Wagner im östlichen Polygon folgenden Sachverhalt festgestellt:

Bei der Sicherung der Gewölbe unter Gotthilf Ludwig Möckel im späten 19. Jahrhundert erfolgte das Schließen der Risse durch Setzen von Eisenkeilen in einem Zementmörtel. Die größte Anzahl der Keile (jeweils 8 Stück, zu beiden Seiten) wurden bisher in der südöstlichen Kappe vorgefunden. Hier sind Rissbreiten von ca. 6,5 mm in der Lagerfuge und 14 mm in der Stoßfuge festzustellen.

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Diese Eisenkeile beginnen teilweise zu rosten und erzeugen durch den Korrosionsdruck einen neuen Riss. Schon bei der Korrosion eines Eisenkeiles entsteht durch den Korrosionsdruck ein neuer Riss im Zementmörtel und alle daneben liegenden Keile verlieren den Kraftschluss und damit ihre Wirksamkeit.

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Um zukünftig weitere Rissbildung zu verhindern, werden diese Keile ausgebaut.


Aktennotiz vom das Münster betreuenden BTZ-Ingenieurbüro GmbH Rostock, Dipl.-Ing. (FH) Frank Thoms.

 

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