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Betrachtung zu einem Weihnachtsbild aus dem Münster


LuebeckerKreuz DetailSchaf

Eine Betrachtung zur Darstellung der Geburt Christi an der Marienseite des Kreuzaltars aus der Zeit um das Jahr 1370.


Bilder von und zu Weihnachten gibt viele. Auch im Münster finden wir mehrere. Dieses von der Geburt Christi im Kreuzaltar möchte ich in den Blick nehmen. Dieses Zur-Welt-Kommen (oder: Geburt) im armseligen Stall zu Bethlehem ist idyllisch dargestellt: Eine harmonische Einheit von Maria und Joseph, dahinter schauen Ochs und Esel verträumt auf das Jesuskind, alle sind in Gold und Silber gefasst. Fantastisch. Der Künstler wollte wahrscheinlich auf die Göttlichkeit dieser Szene hinweisen.

Aber Weihnachten ist dieses Jahr – 2022 – ganz anders als all die Jahre. So etwas haben wir bisher nicht erlebt.

Die Gefährdungen des Lebens scheinen überhand zu nehmen. Krieg in unserer Nähe. Inflation belastet unsere Lebenshaltung. Ein Virus hält uns in Atem, verhindert körperliche Nähe und vieles, was uns lieb und wert geworden ist…

Kann in so einer Zeit überhaupt Weihnachten werden?!

Vielleicht, wenn wir diese berühmte und 650 Jahre alte Darstellung auf uns wirken lassen und ihre Botschaft auf uns übertragen. Denn:

Ein Kind erweckt Hoffnungen.

Hoffnung, dass es etwas neu wird.

Hoffnung, dass wir nicht aufgeben müssen.

Hoffnung, dass Licht in die Dunkelheit scheint.

Hoffnung, dass das Leben weitergeht.

Hoffnung für den Frieden bei den Menschen und in der Welt.

Ein Kind erweckt Hoffnung…

Lassen Sie sich einladen auf den Weg zu diesem Kind in der Krippe.

Wir wünschen Ihnen ein frohes Fest - im Namen des Münsterbauvereins


Andreas Timm

 

 

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