16.05.2026 - Naturkundliche Führung durch den Hütter Wohld
Fotos: © Volker Miske und Klaus Hille
Entlang der Teichkette der Zisterziensermönche.
Das 350 ha große Waldgebiet ca. 5 km südöstlich von Bad Doberan ist im Zuge der letzten Eiszeit vor ca. 10.000 Jahren entstanden und durch diese wesentlich geprägt worden.
So existiert ein sehr gut strukturiertes Relief mit bewaldeten Höhen (bis zu 90 m) als auch tiefen Bachtälern, in denen sich eine einzigartige Flora und Fauna entwickelt und erhalten hat.
Vor mehr als 700 Jahren errichteten Zisterziensermönche des Klosters Doberan am kleinen Bächleich Kanbeck eine lange Kette von Stauteichen, die bis heute extensiv bewirtschaftet wird.
Aufgrund des kleinräumigen Wechsels von sehr unterschiedlichen Lebensräumen findet sich bis heute eine Vielzahl von z. T. gefährdeten und geschützten Arten.
Aus diesen Gründen wurde der Hütter Wohld 1999 als Naturschutzgebiet und 2004 als Europäisches Schutzgebiet (FFH-Gebiet) ausgewiesen.
Entdecken Sie auf der Exkursion interessante Tier- und Pflanzenarten, wie z.B. Rotbauchunke, Kammmolch und Moorfrosch, Ringelnatter und Waldeidechse, Pirol und Schwarzspecht, Plattbauchlibelle, Perlgras und Teufelskralle.
Tauchen Sie ein in die faszinierende Welt dieser Tiere und Pflanzen und erfahren Sie, welche Lebensräume sie besiedeln und wie man diese langfristig schützen und erhalten kann.
Mitzubringen sind geeignetes Schuhwerk, gute Laune und ggf. Trinken!
Empfehlenswert ist im Anschluss ein schmackhafter Imbiss beim ansässigen Fischer!
Leitung: Dipl.-Biol. Ina Sakowski
Wann: Sa., d. 16.05.2026
Uhrzeit: 10.00-13.30 Uhr
Treffpunkt: Hütten, großer Parkplatz,
Anfahrt über Parkentin
Entgelt: 10,00 €
Anmeldung erforderlich: 038295 / 724669 (AB), kontakt@ina-sakowski.de
Treffpunkt: Hütten, großer Parkplatz, Anfahrt über Parkentin
Mitzubringen sind geeignetes Schuhwerk, gute Laune und ggf. Trinken ! Empfehlenswert ist im Anschluss ein schmackhafter Imbiss beim ansässigen Fischer !
Weitere Informationen über die Führungen, Kurse und weitere Angebote der Dipl.-Biol. Ina Sakowski auf der Homepage www.ina-sakowski.de
09.-10.05.26 – Klostermarkt im Kloster Rühn

Rühn (djwp): In Erinnerung an die Gründung des Klosters Rühn in der Nähe von Bützow im Jahre 1232 veranstaltet der gemeinnützige Klosterverein wieder einen großen Markt. Den gibt es in die-sem Jahr schon zum 19. Mal – und zwar am 09. und 10. Mai 2026.
Der Klosterverein Rühn teilt mit: Was der Verein vor 21 Jahren als kleine, beschauliche, aber qualita-tiv hochwertige Marktveranstaltung zum ersten Mal organisiert hat (wegen der Corona-Pandemie haben zwei Märkte nicht stattgefunden, darum ist es erst der 19. Klostermarkt), ist inzwischen zu einem der größeren Märkte nicht nur in Mecklenburg-Vorpommern geworden. Regelmäßig mehr als 4000 Besucher; in diesem Jahr werden fast 80 traditionelle "Handarbeiter" aus der ganzen Republik IHRE Waren präsentieren. Jeder Aussteller stellt seine Produkte selbst her. „Wir wollen damit ein Al-leinstellungsmerkmal in Mecklenburg-Vorpommern erreichen. Hier im Kloster Rühn wollen wir Nach-vollziehbarkeit und Authentizität. Darum ist uns so wichtig, bei diesem Markt ausschließlich Produ-zenten und keine Händler zu haben.“, sagt der ehrenamtliche Marktleiter Ralf Helbig.
„Diesen Markt organisieren wir nicht (nur), weil es Spaß macht, sondern weil dessen Erlöse wichtig sind für uns als Verein mit der großen Aufgabe der Res-taurierung des Klosters,“, sagt David Pilgrim, Vorsitzender des Klostervereins Rühn e.V., „denn wir sind eben kein Förderverein, sondern Eigentümer der mittelalterlichen Anlage.“ „Passend zum Frühling können sie verschiedene Pflanzen und traditionelle, aber auch exotische Kräuter für Ihren Garten einkaufen.“, rät Marktleiter Ralf Helbig den Gästen. „Ganz besonders sind uns Familien willkommen. Die Eltern können sorgenfrei umherstreifen, genießen und einkaufen, während die Kinder betreut werden bei Abenteuer und Spielen - im Märchenzelt, beim Bogenschießen oder auf dem Pedalkarussell.“
Das Angebot auf dem Markt ist unglaublich vielfältig:
es reicht von Keramik über Nahrungsmitteln bis zu Schmuck und Mode.
Holzschuhmacher, Schmiede, Buchbinder zeigen ihr Handwerk und wie man es ausübt.
Präsentieren werden sich auch die Pächter in der Klosteranlage: es sind inzwischen 14 kleine Unternehmungen, die sich in Rühn angesiedelt haben. Darunter Ateliers, Manufakturen und eine Naturheilpraxis.
Anders als fast überall, bleibt der Eintritt mit 5 Euro für Erwachsene stabil. Kinder bis zum 12. Lebensjahr kommen kostenlos aufs Gelände. Das Parken auf einer nur 200 Meter entfernten Wiese ist auch wieder kostenfrei. Auch gibt es in Klosternähe wieder barrierefreies Parken.
Helfer kümmern sich um die unkomplizierte Anreise.
Der Klosterverein Rühn belebt seit 2005 die Anlage aus dem Jahre 1232. Ausschließlich ehrenamtlich. Alle Erlöse aus den zahlreichen Veranstaltungen fließen in die weitere Sanierung der Klostergebäude. Seit dem Jahre 2008 ist der Verein Eigentümer des Klosters Rühn. Seitdem sind etwa anderthalb Mil-lionen Euro investiert worden.
Öffnungszeiten: 09. Mai 10-19 Uhr, 10. Mai 10-17 Uhr
Programm Sonnabend, 09. Mai 2026
10:00 Musikalische Eröffnung im Klosterhof
10:00 bis 17:00 Uhr Führungen durch die Klosteranlage
10:00 bis 18:00 Uhr Vorführungen verschiedenes Handwerk
11:00 bis 17:00 Uhr Ausstellung Klostergalerie „Schrott und Schätze“ (N. Rackwitz)
17:00 Uhr musikalische Abendandacht in der Klosterkirche
Programm Sonntag, 10. Mai 2026
11:00-14.30 Uhr Führungen durch die Klosteranlage
11:00 bis 17:00 Uhr Ausstellung Klostergalerie „Schrott und Schätze“ (N. Rackwitz)
10:00 bis 15:00 Uhr Vorführungen verschiedenes Handwerk
16:30 Uhr musikalischer Reisesegen als Abschluss
11.05. 2026– Vortrag des Studienkreises über Dostojewski

Herzliche Einladung zu folgendem Vortrag des Ökumenischen Studienkreises Bad Doberan:
Thema: Dostojewski oder Der Wille zum Glauben
Datum / Uhrzeit: Montag, 11. Mai 2026, 18.00 Uhr
Ort: Aula des Friderico-Fran-cisceum-Gymnasiums, Alexandri-nenplatz 11, 18209 Bad Doberan
Referent: Rolf Kronhagel, Schwerin
Fjodor Michajlowitsch Dostojewski (1821-1881), der große russische Dichter, stammte aus verarmtem Adel. Wegen seiner Nähe zu einem sozialistischen Denker wurde er zum Tode verurteilt, auf der Richtstätte begnadigt und in die Verban-nung geschickt. Mit dieser und den Erfahrungen des anschließenden Militärdienstes kehrte er als überzeugter Christ und Gegner des atheistischen Sozialismus zurück.
Dies spiegelt sich in seinem Werk, wo er existentielle Fragen mit einer quälenden Intensität behandelt. Der Vortrag richtet den Fokus auf das Ringen Dostojewskis mit den Phänomenen des Atheismus und Nihilismus. Seine These: „Wenn es keinen Gott gibt, ist alles erlaubt“ hat er wie kein anderer intensiv durchdekliniert, bis in die tiefsten Tiefen durchdacht und deren Konsequenzen psychologisch ausgeleuchtet. Seine Literatur ist seine Auseinandersetzung mit der Frage, ob Gott existiert, ob mit dem Tod alles vorbei sei und welche Folgen dies für das Leben hat. Sein Ringen verkörpern die von ihm geschaffenen Charaktere in den Romanen aus unterschiedlichen Perspektiven.
Mit seiner Volksgläubigkeit, seinem religiösen Mystizismus wurde er zu einer Leitfigur des Panslawismus mit einer entschieden antiwestlichen Haltung, die bis heute Wirkungen zeigt.
Thomas-Morus-Bildungswerk Schwerin, Bildungsarbeit in katholischer Trägerschaft – gefördert durch das Land M-V.
Veranstaltungen und Ausstellung im Stadt- und Bädermuseum

17.05.2026 12.00 Uhr – Ausstellungseröffnung
„Fluch und Segen – altes Wissen neu entdeckt“
Wie Hebammen und Mönche den Alltag prägten
Die Ausstellung widmet sich der Geschichte der ganzheitlichen Gesundheitspflege und stellt die Arbeit der Zisterziensermönche im mittelalterlichen Doberan dem Wissen der Hebammen und (vermeintlichen) Hexen des 16. und 17. Jahrhunderts gegenüber. Darüber hinaus wird die jüngere Entwicklung des Hebammenwesens – von der Gründung des Hebammenverbandes in Doberan über die Reglementierungen in der NS-Zeit bis hin zur „verstaatlichten“ Hebamme in der DDR - beleuchtet.
Abgerundet wird die Präsentation mit einem Blick in die Gegenwart des Hebammenalltags, der heutigen Arbeitsweisen, Herausforderungen sowie die Weiterführung traditionellen Wissens in der modernen Praxis.
12.00 – 16.00 Uhr – „Hexenfest“
Im Museumsgarten bieten wir ein Spektakel mit thematischen Spielen, Schauspiel, Kesselschmaus & Allerlei vom Schaf sowie Wissenswertem rund um Heilkräuter. Eintritt frei!
Adresse: Beethovenstraße 8, 18209 Bad Doberan, Tel. 038203/ 6 20 26
Öffnungszeiten: Di – Fr 10:00 bis 16:00 Uhr, Sa 11:00 bis 16:00 Uhr
Weitere Infos auf der Website: www.moeckelhaus.de
19.05. / 11.08. / 17.11.26 – Café Trauerblume

31.05.2026 - 15 Uhr – Konzert in der Kirche Steffenshagen
Am Sonntag, 31. Mai um 15 Uhr lädt der Förderverein Kirche Steffenshagen zum ersten Konzert des Jahres in die Kirche ein:
Es spielt das Ensemble Nachtigall
… ein Ensemble über drei Generationen. Die zwei gebürtigen Rumänen (Vater Vasile Condoi am Akkordeon, Tochter Victorita Condoi an der Violine) haben Jonathan Condoi (Enkel und Sohn) von der ursprünglichen Folklore Rumäniens so inspiriert, dass er sich als Jugendlicher entschied, den Kontrabass zu erlernen. Die Musik ist ihre Sprache! Mal ruhig-melancholisch wechselt das Tempo plötzlich zu feuriger Musik, die über Generationen in ihrem Ursprung übermittelt wurde. Erleben sie mit dem Ensemble Nachtigall die Vielfalt der faszinierenden rumänischen Folklore!
Der Eintritt ist frei, um Spenden wird herzlich gebeten. Im Anschluss an das Konzert werden reichlich Kuchen, Kaffee und andere Getränke angeboten.
12.-14.06.26 – Symposium Zusammenhalt
Vorankündigung: Symposium „Zusammenhalt – Mut zu solidarischem Leben“
mit Diskussionen, Workshops, Markt, Möglichkeiten, Musik, Essen, Begegnungen
Treffpunkt Suppenküche der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde Bad Doberan
