669 Fotos vom Doberaner Münster auf Fotos-USB-Stick
Preis:
8,90 €
Martin Heider: 669 Fotos vom Doberaner Münster (ab November 2024) inkl. PDF-Datei „Rundgang und Führung 2024“.
USB-Stick, Bad Doberan 2024, ISBN 978-3-911615-04-4.
Zahlreiche neue Aufnahmen entstanden aus ungewohnten Perspektiven, beispielsweise von Baugerüsten aus. Alle Aufnahmen sind in einer höheren Auflösung veröffentlicht als bei den vorhergehenden CD-Rom-Auflagen.
Die Fotos zeigen das Doberaner Münsters mit seiner Innenausstattung von internationalem Rang. Es sind beispielsweise alle Szenen von Hoch- und Kreuzaltar einzeln dargestellt, ebenso alle mittelalterlichen Grabplatten sowie die mittelalterlichen und neuzeitlichen Grabmäler.
Die Fotografien, gespeichert als jpg-Dateien, können am Computer oder Laptop in einer Art Diashow abgespielt oder einzeln aufgerufen werden. Bis auf eine Aufnahme wurden alle von Münsterkustos Martin Heider (Bad Doberan) aufgenommen.
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Erfolgreiche Stein- und Bücheraktion fürs Deckengewölbe

Am Doberaner Münster laufen weiterhin eine Stein- und Bücheraktion zur Unterstützung der aufwendigen Gewölbesanierung. Die Bestände nehmen deutlich ab:
Gegen eine Spende (Richtwert 5 Euro) können historische Bodenplatten aus den 1960/70er Jahren erworben werden, die im Zuge denkmalpflegerischer Maßnahmen durch zum historischen Befund passendere Steine ersetzt wurden. Die gekennzeichneten Platten liegen im Münster zur Abholung bereit.
Als besonderes Andenken werden diese häufig in kleineren Stückzahlen von Einheimischen und Besuchern erworben. In zwei Fällen sind es größere Stückzahlen zur Neugestaltung von Terrassen. In einem Fall waren es 175 Exemplare, weitere rund 300 sind vorbestellt, so dass die Bestände nun deutlich abnehmen und sich der Spendenstand weiter erhöht.
Parallel dazu werden im nördlichen Seitenschiff Bücher aus den Beständen der Münsterbibliothek und der Handbibliothek der Münsterverwaltung zur Mitnahme angeboten.
Das Angebot reicht von Reiseliteratur über Kunst- und Architekturführer bis zu theologischen Titeln; auch hier sind Spenden für die Gewölbesanierung herzlich erbeten.
Martin Heider
Fünf facettenreiche Münsterkonzerte im Juli 2026
Münsterklänge - hörbarer Glaube aus Tradition
Seit über 800 Jahren gibt es eine ununterbrochene kirchenmusikalische Praxis in Bad Doberan und bereits seit der Klosterzeit die Pflege der Orgelmusik. Dort, wo früher Zisterziensermönche ihre klösterlichen Gesänge anstimmten, erklingen heute in einzigartiger Akustik viele verschiedene Instrumente und Musikstile. Herzliche Einladung zu folgenden fünf Geistlichen Abendmusiken im Juli.
03. Juli 2026 19:30
TRADITION IN NEUEM GEWAND
ORGELKONZERT
mit Werken von Johann Sebastian Bach und Felix Mendelssohn Bartholdy
An der großen Schuke-Orgel:
Steven Schmidt

10. Juli 2026 19:30
MUSIK FÜR FLÖTE & MARIMBA
mit Werken von Astor Piazolla, Edvard Grieg, J.S. Bach u.a.
duo mélange
Almut Unger Querflöte
Thomas Laukel Marimba

17. Juli 2026 19:30
BRILLIANTE FANTASIEN
VIRTUOSES FÜR KLARINETTE, BLOCKFLÖTE & ORGEL
mit Werken von Telemann, Vivaldi, Saint-Saëns, Widor, Uccellini u.a.
Susanne Ehrhardt Klarinette, Blockflöte
Sergej Tcherepanov Orgel
24. Juli 2026 19:30
KLANGMALEREIEN
IMPRESSIONISTISCHE WERKE CLAUDE DEBUSSYS UND SEINER ZEITGENOSSEN
mit Werken von Debussy, Rheinberger, Olsson, Dubois, Ysaÿe u.a.
duo fidelici
Judith Oppel Violine
Matthias Bönner Orgel

31. Juli 2026 19:30
STEFAN GRASSE: DURCH TRAUM UND ZEIT
NEO-KLASSSICHE UND ROMANTISCHE MUSIK FÜR GITARRE
mit Werken von Francisco Tárrega, Frédéric Chopin und Erik Satie
Stefan Grasse Gitarre (klangverstärkt)

Weitere Münsterkonzerte ab August im Überblick

Einen Gesamtüberblick aller Konzerte in 2026 erhalten Sie hier 〉 〉
Reger Zuspruch und neue Erkenntnisse beim Münster-Vortrag

Folie aus dem Vortrag – Das Amtsgeldregister von 1552 ist eine wichtige Quelle über die Weiternutzung der Kirche unmittelbar nach der Klosterauflösung samt ersten Instandsetzungsarbeiten.
An die 100 Besucher und Besucherinnen - darunter Vertreter und Vertreterinnen der Stadt Bad Doberan, der Denkmalpflege und des Kirchenkreises - waren am Donnerstag - 18.06.2026 - auf Einladung des Klostervereins und Münsterbauvereins gekommen, um Martin Heiders Ausführungen über „Die Ausstattung des Doberaner Münsters in den frühneuzeitlichen Quellen“ zu folgen. Im Anschluss und im weiteren Kontext des Vortrags wurden 810 Euro für das Deckengewölbe gespendet.
Heidrun Böttcher aus dem Vorstand des Münsterbauvereins begrüßte die Gäste, Sabine Krahn-Schulze, die Vorsitzende des Klostervereins, führte in das Thema ein und würdigte die Arbeit von Martin Heider in den 25 Jahren seines Dienstes am Münster.
Inventarium von der Klosterauflösung und Amtsgeldregister liefern wertvolle Hinweise
Seine mit langem Atem über Jahre hinweg betriebenen Recherchen in den Archiven förderten immer wieder interessante Neuigkeiten zutage. Eine wichtige Quelle bildete das Inventar im Zuge der Klosterauflösung von 1552, in dem auch die Kleinodien aufgeführt werden, die sich im Hochaltar befanden, neben vielen Leuchtern und den Kelchen auch Reliquien wie z.B. „S. Nicolaus handt mit silber beschlagen, daran S. Niclaus tzahn“ und 27 Totenköpfe. Was mit den Reliquien geschah, ist unklar. Wurden sie nach Spanien verkauft oder vergraben? Noch 1774 fand man im Stirnreif der Maria zwei in Seide gewickelte Knochen. Weitere Inventare von 1553 führen wertvolle Messgewänder auf, häufig waren sie mit dem Wappen der Herzöge versehen.
Aus dem Ausgabe- und Einnahmebuch des Dominialamtes lässt sich ersehen, dass auch im Zuge des Transformationsprozesses vom Kloster zum Dominialamt nach 1552 regelmäßig Gottesdienste stattfanden und Unterhaltungsmaßnahmen am Gebäude durchgeführt wurden.

Renaissancekanzel von 1586 für lutherischen Gottesdienst
1578 erfolgte eine Instandsetzung des Münsters durch Herzog Ulrich von Güstrow. Dafür wurden erhebliche Mittel aufgewandt. 1586 wurde die Renaissancekanzel eingebaut, deren Corpus heute zum Bestand der Staatlichen Schlösser, Gärten und Kunstsammlungen Mecklenburg-Vorpommern zählt.
Es wurden auch Emporen in die Kirche eingezogen. Insbesondere als Herzog Karl Leopold ab 1713 im Schloss in Doberan residierte und die Kirche als Hofkirche genutzt wurde, waren Emporen für den Herzog und seine Familie und für die Dienerschaft erforderlich. Später gab es auch eine Empore speziell für die Badegäste.
Versetzung der Kreuzaltar-Retabel um 1713, des Triumphkreuzes um 1840
Im Zuge der Jahrhunderte veränderte sich die Position des Kreuzaltars. Um 1713 wurden die Altarretabel vom Triumphkreuz getrennt und vor das Westfenster platziert, mutmaßlicher Grund war die neue Rolle des Münsters als „Hofkirche“ Herzog Karl Leopolds. Spätestens dadurch wurde die mittelalterliche Teilung des Kirchenraums aufgehoben. Das Kreuz selbst folgte um 1840 in das westliche Joch (Folie 3, Foto rechts zeigt den Zustand um 1890). Erst im Zuge der Generalrestaurierung erhielten Retabel und Triumphkreuz Anfang der 1980er Jahre wieder den alten Platz.
Auch der Hochaltarbereich erfuhr im Zuge der Jahrhunderte zahlreiche Veränderungen. Auf die gemauerte Chorschranke wurden um 1585 neu gemalte Bilder der Fürsten gesetzt (s. Folie 4), auch das Fürstenepitaph von 1583 befand sich dort.
Es gibt schriftliche Belege dafür, dass zur Zeit der Auflösung des Klosters bereits eine Orgel vorhanden war. Im Inventar von 1811 ist dann eine Orgel mit zwei Manualen und Pedal von 1608 aufgeführt, die Vorgängerin der Frieseorgel von 1860.

Folie 3

Folie 4
Kirche nach dem 30jährigen Krieg in erbärmlichem Zustand
Nach dem 30jährigen Krieg (s. Ausschnitt aus dem Bericht Pastor Eddelins in Folie 5) war die Kirche in einem erbärmlichen Zustand, die Kirchenbesucher sitzen förmlich „im Nassen“.
Die astronomische Uhr hing bis zum Einbau des Hauptportals in der Mitte des 19. Jahrhunderts an der Südwand des Südquerhauses und war mit einer Schlagglocke verbunden. Danach kam sie an die Westwand des Querhauses und durch Möckel an den heutigen Standort an der Westwand des Südseitenschiffs.

Nach dem Dank an den Referenten waren die Besucherinnen und Besucher anlässlich des 25jährigen Dienstjubiläums von Martin Heider zu einem Glas Sekt oder Saft eingeladen. Für die Restaurierungsarbeiten am Deckengewölbe im Südquerschiff kam an diesem Abend die ansehnliche Spendensumme von 810 Euro zusammen, wodurch sich die Gesamtspendensumme für die Gewölbesanierung seit Sommer 2022 an diesem Tag auf über 204.000 Euro erhöhte.
Text: Pastorin und Oberkirchenrätin i.R. Petra Wallmann / Folien aus dem Vortrag: Martin Heider
Wer sich für weitere Details hinsichtlich der Veränderung im Innenraum der Kirche interessiert, dem sei das Buch „Die Ausstattung des Doberaner Münsters in den frühneuzeitlichen Quellen“ empfohlen.

Informationen zur Publikation: Martin Heider: „Die Ausstattung des Doberaner Münsters in den frühneuzeitlichen Quellen“. 336 Seiten, Preis: 37,00 €, ISBN 978-3-911615-00-6. Herausgeber: Münsterverwaltung der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde Bad Doberan.
Die Publikation ist nur im Doberaner Münster erhältlich und kann zzgl. der Versandkosten per E-Mail bestellt werden: verwaltung@muenster-doberan.de
205.930 Euro Spenden und Patenschaften fürs Deckengewölbe
Die Patenschaftsaktion im Doberaner Münster erbrachte seit ihrem Start im Sommer 2022 bis zum 29. Juni 2026 die bemerkenswerte Summe 205.930 Euro.


Patenschaftsaktion, Spenden und Zahlungswege
Für den Abschnitt vier der Gewölbesanierung, das südliche Querhaus, wurden bereits 24.430 Euro gespendet und noch 28.320 Euro benötigt.
Einheimische und Gäste können weiterhin Patin oder Pate für Gewölbefelder werden, zum Beispiel 20×20 cm für 10 Euro oder 1 m² für 250 Euro, und erhalten dafür eine namentliche Patenschaftsurkunde. Auf einem Plan im Münster werden die vergebenen Felder blau markiert (s. Abb.), so dass sichtbar wird, wo das „eigene“ Stück Gewölbe liegt.
Spenden werden erbeten auf das Konto des Kirchenkreises Mecklenburg:
IBAN: DE17 5206 0410 8505 0502 00, Kennwort: „Gewölbe Doberaner Münster“.
Patenschaften können auch direkt an der Münsterkasse bar oder per Karte und per Spende-App übernommen werden – jeder Euro zählt.
Dank für Patenschaften, Spenden und Fördergelder
Ganz herzlicher Dank gilt allen bisherigen und zukünftigen Spenderinnen und Spendern sowie Patinnen und Paten aus ganz Deutschland und darüber hinaus. Sie unterstützen damit entscheidend die Aufbringung der Eigenmittel, die notwendig sind, um Fördergelder zu erhalten.
Die Gesamtsanierungskosten für die große Sanierungsphase von 2022-2027 betragen 2,6 Millionen Euro. Dankenswerterweise unterstützen die folgenden beiden großen Fördergeldgeber den aktuellen Bauabschnitt:
- der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages
- der Kirchenkreis Mecklenburg innerhalb der Nordkirche aus Patronatsmitteln.
Hintergrund der Sanierung
Die Sanierung wurde notwendig, nachdem sich seit der Restaurierung in den 1970er/80er Jahren erneut Risse und Spalten in den Hochschiffwänden gebildet hatten. Von 2008 bis 2011 wurden oberhalb der mittelalterlichen Zuganker neue Edelstahlanker gesetzt, die durch die gesamte Mauertiefe führen und das Hochschiff nachhaltig stabilisieren. Nun erfolgt schrittweise die Sanierung der Hochschiffgewölbe, wobei verrostete Eisenkeile eine der Ursachen für Risse im Deckengewölbe waren.
Aktuell wird nicht nur an den Deckengewölben gearbeitet. Kerstin und Peter Wagner (Foto) erneuern in enger Abstimmung mit den Denkmalbehörden und der Münsterverwaltung der Kirchengemeinde die schadhaften Putzblenden.
Martin Heider
Crowdfunding-Aktion für das Münster-Hauptportal startet
Auf der Internetseite vrbankmecklenburg.de/doberanermuenster startet am 1. Juli 2026 die gemeinsame Crowdfunding-Aktion der VR-Bank Mecklenburg und des Münsterbauvereins Bad Doberan.
Werden Sie „Fan“ des Projekts und spenden Sie ab 13. Juli über das Internetportal oder ab sofort direkt über das Konto des Münsterbauvereins Bad Doberan e.V.
Worum geht es im Projekt Restaurierung Hauptportal?

Das Crowdfunding-Projekt unterstützt die Restaurierung des Hauptportals an der Südseite des Doberaner Münsters, das 1854/55 als neugotischer Haupteingang in den hochgotischen Backsteinbau eingefügt wurde.
Portalarchitektur, geschnitzte Eichenholztür und die Figur des Erzengels Michael sind durch Alter und Witterung ziemlich stark geschädigt: Oberflächen sind verwittert, Details abgeplatzt, Lasuren verloren gegangen und die Holzsubstanz ist insbesondere im Sockelbereich gefährdet.
Geplant ist eine konservatorische Instandsetzung: alter Anstrich und Schmutzschichten werden schonend entfernt, Fehlstellen im Maßwerk durch neues passendes Schnitzwerk ergänzt, Risse mit Holzspänen geschlossen und die Beschläge gereinigt und konserviert.
Anschließend erhält das Portal eine Neufassung im historischen braunen Holzton der Originalfassung von 1855, der anhand freigelegter Proben ermittelt wurde (siehe nach Befund restaurierte Probefläche in Foto 2).
Die Maßnahme ist eingebettet in die laufende Sanierung der gesamten Südfassade. Finanziert werden soll das Portal durch eine gemeinsame Crowdfunding-Aktion der VR-Bank in Mecklenburg und des Münsterbauvereins Bad Doberan e. V., die Bürgerinnen und Bürger zur Beteiligung an der Erhaltung dieses bedeutenden Bauteils einlädt.


„Fan“ des Projekts werden
In der Fan-Phase vom 1. Juli an werden „Fans“ für das Projekt gesucht, die das Projekt befürworten, ohne zwingend Spender werden zu müssen. Der Münsterbauverein hofft gemeinsam mit der VR-Bank auf mindestens 100 Fans.
Spenden für das Hauptportal des Münsters
Spenden erbitten wir auf das Konto des Münsterbauvereins Bad Doberan e.V.
Spenden sind steuerlich absetzbar. Gerne stellen wir Spendenquittungen aus!
IBAN: DE69 1406 1308 0002 3032 56
BIC: GENODEF1GUE
Verwendungszweck: Münsterportal
Herzlichen Dank für jegliche Unterstützung!
Gottesdienste und Andachten im Juli 2026

Zu den Gottesdiensten und Andachten lädt das Münstergeläut zum Lobe Gottes ein.
Herzliche Einladung zu folgenden Gottesdiensten und Andachten:
Sonntag
9.30 Uhr – Evangelischer Gottesdienst (im Münster)
Mittwochs
12.00 Uhr – Mittagsgebet mit Orgelmusik (Münster)
Donnerstag 02.07.2026
8.00 Uhr – Mette (Morgenandacht im Münster)
19.30 Uhr – Abendgebet mit Taizégesängen (Münster)
Samstags
19:00 Uhr – Abendandacht (Kapelle Heiligendamm)
Sonntag
5.7. 10.30 Uhr – Ökumenischer Seebrückengottesdienst (Seebrücke Kühlungsborn)
Weitere Veranstaltungen der Ev.-Luth. Kirchengemeinde – u.a. die Andachten in den Pflegeheimen und in der Rehabilitationsklinik „Moorbad“, Junge Gemeinde, Angebote für Kinder, Musikalische Gruppen, Bibel- und Männerkreis – unter https://www.muenstergemeinde-doberan.de/
Publikation zur Historie Bad Doberans im Jahr 1945 erscheint in einigen Wochen

Diese Aufnahme (Ausschnitt) von 1941, aufgenommen von der Althöfer Straße (heutige Clara-Zetkin-Straße) Nr. 16 in nördlicher Richtung, zeigt hinter dem unbebauten Wiesenweg den Gebäudebestand rund um den Parkentiner Weg sowie, weiter entfernt, den Bereich der später in der DDR stark bebauten Siedlung auf dem Buchenberg. Das 1945 offene Gelände versuchte man zum Kriegsende mit Panzer-Sperren bzw. oder nahe dem Buchenberg militärisch zu sichern. „Doberan-Album“, H.-J. Seeger (Berlin). Sammlung Robert Dröse (Kühlungsborn).
Zuletzt gab es wiederholt Nachfragen zu dem geplanten Buch „Bad Doberan 1945 – Zusammenbruch und Neuanfang“. Es ist noch in Arbeit und erscheint in einigen Wochen.
Die Publikation wird rund 330 Seiten mit über 300 Abbildungen umfassen. Zahlreiche Informationen, Pläne, Zeichnungen und Fotos werden in diesem Band erstmals veröffentlicht (Autor: Martin Heider). Voraussichtlich wird die Publikation ab Anfang/Mitte August 2026 im Münster erhältlich sein.
Die geplante Publikation über Bad Doberan im 1. Halbjahr 1945 führt in Form einer großen Zeittafel durch eines der dramatischsten Jahre der Stadtgeschichte. Sie bündelt in dichter Abfolge Ereignisse, Dokumente und Erinnerungen, die den Weg vom NS-Herrschaftsalltag über den militärischen Zusammenbruch bis zu den ersten schwierigen Schritten des Neuanfangs sichtbar machen.
Im Zentrum stehen vom Autor transkribierte Originalquellen: Akten aus dem Stadtarchiv Bad Doberan, dem Archiv des Landkreises Rostock, dem Landeshauptarchiv und dem Landeskirchlichen Archiv Schwerin, Einträge in der Pfarrchronik, zeitgenössische Zeitungsberichte sowie private Briefe und Berichte.
Ergänzt werden sie durch zumeist unveröffentlichte und einige bereits publizierte Zeitzeugenberichte, die sowohl zeitnah nach 1945 als auch in späteren Jahrzehnten entstanden sowie Inhalte aus den Gesprächsrunden „80 Jahre Kriegsende“ im Jahr 2025. Auf diese Weise verbindet das Buch Stimmen der damaligen Zeit mit späteren Rückblicken und aktuellen Einordnungen.
Die Struktur folgt im Kern der Chronologie: Tag für Tag, für die ersten Maitage Stunde für Stunde, werden Entwicklungen nachgezeichnet – von scheinbarer Normalität und kriegsbedingter Überforderung Anfang des Jahres über Flucht, Luftkrieg, Reichsarbeitsdienstlager, Lazarette und Volkssturm bis hin zu Besatzung, Gewalt, Wohnungsnot, Entnazifizierung und organisatorischen Neuanfängen in den ersten Nachkriegswochen.
Thematische Einschübe (Exkurse) zu Akteuren, Institutionen und Schauplätzen – etwa zu Todesfällen, besonderen Funktionsträgern, Einrichtungen oder Straßennamen – verzahnen die punktuellen Einträge der Zeittafel zu einem vielfältigen Bild.
Die Dokumentation versteht sich nicht als abschließende Darstellung, sondern als Zwischenstand in einem laufenden Prozess des Sammelns, Sicherns und Auswertens. Viele Dokumente sind gefährdet, durch Alter, technische Obsoleszenz oder die Endlichkeit der Zeitzeugengeneration. Zugleich kommen immer wieder neue Quellen hinzu.
Das „Book on demand“-Format ermöglicht es, in etwaigen künftigen Auflagen Ergänzungen und Korrekturen aufzunehmen. Die Hoffnung ist, dass diese Zeittafel hilft, diesen außerordentlichen Zeitabschnitt in der Doberan Geschichte genauer zu verstehen und damit eine Grundlage schafft, aus der Vergangenheit Verantwortung für Gegenwart und Zukunft zu entwickeln.
Wer vorab Auszüge aus einem Kapitel zu den Geschehnissen vor genau 81 Jahren, rund um den 1. Mai 1945 lesen möchte, kann den kostenfreien Doberaner-Münster-Mai-Newsletter bestellen. Dazu benötigen wir eine kurze Nachricht an verwaltung@muenster-doberan.de . Wenn Sie mögen, erhalten Sie den Newsletter auch danach weiter. Dieser erscheint monatlich und ist dauerhaft kostenfrei.
Doberaner Münster als „Historisches Wahrzeichen der Ingenieurbaukunst in Deutschland“ ausgezeichnet

Enthüllen die Plakette, die später neben dem Haupteingang angebracht wird: Dr.-Ing. Gesa Haroske (Präsidentin der Ingenieurkammer MV), Minister Christian Pegel, Münsterkustos Martin Heider, Pastor Volkmar Seyffert, Dr.-Ing. Heinrich Bökamp (Präsident der Bundesingenieurkammer)
Bundesingenieurkammer würdigt Pionierleistung mittelalterlicher Bautechnik – Verleihung und Publikation am 23. April 2026.
Berlin/Bad Doberan, 23. April 2026.
Die Bundesingenieurkammer hat das Doberaner Münster als „Historisches Wahrzeichen der Ingenieurbaukunst in Deutschland“ 2026 ausgezeichnet. Mit der Ehrung wird ein Bauwerk gewürdigt, das in besonderer Weise für die Entwicklung innovativer Konstruktionen im mittelalterlichen Ingenieurbau steht. Die feierliche Verleihung fand am 23. April 2026 in Bad Doberan statt.
Das im späten 13. Jahrhundert errichtete Münster zählt zu den herausragenden Beispielen der Backsteingotik im Ostseeraum. Mit einer Länge von 81 Metern, einer Breite von 40 Metern und einer Raumhöhe von 26 Metern besitzt das Bauwerk die Maße einer Kathedrale. Es dokumentiert die er-folgreiche Übertragung der im Natursteinbau entwickelten gotischen Konstruktionsprinzipien auf das Material des Ziegels. Dabei entstanden eigenständige Lösungen, die den innovativen Charakter des Münsters bis heute ablesbar machen.
Dr. Christian Kayser, Autor der begleitenden Publikation, beschreibt das Bauwerk als „Pionierbau“. Es steht exemplarisch für die baukulturelle Leistung einer Epoche und einer Region. Die in diesem Zusammenhang entwickelten Bauweisen prägten den Kirchenbau im Ostseeraum über mehr als zwei Jahrhunderte hinweg.

Dr. Christian Kayser
Christian Pegel, Minister für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung des Landes Mecklenburg-Vorpommern: „Bauwerke prägen Menschen und Regionen. Das Doberaner Münster unterstreicht dies eindrücklich. Die bautechnische Bedeutung des Münsters ist dagegen vielen Menschen sicherlich nicht bewusst. Deshalb freut mich diese Auszeichnung ganz besonders.“
Dr.-Ing. Heinrich Bökamp, Präsident der Bundesingenieurkammer: „Das Ingenieurwesen ist eine traditionsreiche Profession. Schon immer haben Ingenieurinnen und Ingenieure anspruchsvolle Aufgaben gelöst. Die Ingenieurbauwerke in der Reihe der Historischen Wahrzeichen der Ingenieurbaukunst in Deutschland sind allesamt technische Meisterleistungen und zeugen noch heute von der kreativen Vielfalt und Innovationskraft dieses Berufes.“
Dr.-Ing. Gesa Haroske, Präsidentin der Ingenieurkammer Mecklenburg-Vorpommern: „Die Pflege der Baukultur ist uns als Ingenieurkammer Mecklenburg-Vorpommern ein wichtiges Anliegen. Die Auszeichnung macht deutlich, wer die Zukunft gestalten will, muss auch die Geschichte kennen. Uns freut, dass die Würdigung des Doberaner Münsters durch die Bundesingenieurkammer noch mehr Aufmerksamkeit auf dieses technische Denkmal in Mecklenburg lenken wird.“

Die Gäste aus allen Ingenieurkammern in Deutschland erhalten im Anschluss an die Veranstaltung Führungen durch Dr. Christian Kayser (Dachbereich) und Kustos Martin Heider (Innenraum).
In der filmischen Dokumentation zur Auszeichnung betont Martin Heider, Münsterkustos: „Dadurch, dass ich sehr viel in den historischen Akten forsche, ist mir bewusst, in welch schlechtem Zustand das Münster in manchen Jahrhunderten war. Heute dazu beitragen zu können, dass diese vor über 700 Jahren erbaute Kirche und deren reiche Ausstattung erhalten bleiben kann, ist eine sehr schöne Aufgabe. Wir sind dankbar über die Fördergelder und Spenden, die dies ermöglichen.“
Über die Auszeichnung
Die Bundesingenieurkammer ehrt seit 2007 historisch bedeutende Ingenieurbauwerke mit dem Titel „Historisches Wahrzeichen der Ingenieurbaukunst in Deutschland“. Voraussetzung ist, dass sich die Bauwerke in Deutschland befinden und älter als 50 Jahre sind. Die Auszeichnungsreihe wird von den Ingenieurkammern der Länder und dem gemeinnützigen Förderverein „Historische Wahrzeichen der Ingenieurbaukunst in Deutschland“ unterstützt.

Im Rahmen der Veranstaltung wurde auch die Publikation vorgestellt, die Baugeschichte, Konstruktion und ingenieurtechnische Bedeutung des Münsters umfassend darstellt und zentrale Aspekte eines mittelalterlichen Großbaus nachvollziehbar macht.
Diese Publikation wird in Kürze an der Münsterkasse erhältlich sein.
Zur Website der Ingenieurkammer-MV:
Fotos: Marcus von Amsberg
Quelle: Bundesingenieurkammer.
Grußwort „Historisches Wahrzeichen der Ingenieurbaukunst“

23. April 2026, 15:00 Uhr, Münster Bad Doberan, von Pastor Volkmar Seyffert (Bad Doberan)
Liebe Gäste aus der Nähe und der Ferne,
als Regionalpastor und Pastor dieser Kirchengemeinde heiße ich Sie herzlich hier im Münster zu Bad Doberan willkommen!
Ich darf sehr herzliche Grüße ausrichten vom Bischof im Sprengel Tilmann Jeremias, von Propst Dirk Fey und besonders auch von der Leiterin des Baudezernats im Landeskirchenamt, Deike Möller und der für uns zuständigen Referentin Julia Ahnert. Willkommen in diesem wunderbaren Kirchenraum!
Es ist für mich schön zu erleben, wie Kleine und Große ihre Schritte verlangsamen, wenn sie diesen Raum betreten – und staunen: Über das Licht, die Farben, die Weite und die Wärme, die dieser Raum ausstrahlt.
Immer wieder erzählen mir Menschen, wie verbunden sie mit diesem Ort sind. Wie er ihnen Geborgenheit vermittelt. In einem besonderen Sinne ist er ihnen Heimat: - wegen der Gottesdienste und Konzerte, - weil sie hier geheiratet haben, - weil hier die Kinder getauft wurden,- weil sie in schwierigen Lebenssituationen hier Zuflucht gefunden haben vor Gott. Oder weil sie zu denen gehören, die schon vor Jahrzehnten als Jugendliche im Sommer hier Touristen geführt und daneben zusammen gelebt, die Sonne genossen und Gebetszeiten gefeiert haben.
Als die Zisterzienser im 12. Jh. hierher kamen, suchten sie einen guten Ort für ein Leben vor Gott. Ein Leben, dessen Tage strukturiert waren von Gebet, Lesung und Arbeit. Im Zentrum des Klosters begannen sie die Kirche zu errichten, die sie als einen gebauten Teil der Liturgie verstanden. Wer in ihr still wurde, betete und sang, begann etwas davon zu ahnen, wie es ist, bei Gott zu sein, im himmlischen Jerusalem. Die Kirchenbauten der Gotik sollten - wie der Kosmos - eine vollkommene Einheit werden: schön, harmonisch und klar durch Licht, Geometrie, Proportionen, Material und Farbe.
Die Mauerflächen der Romanik wurden zunehmend aufgelöst und großflächig durch Glasfenster ersetzt, die von innen wie durchscheinende „Glaswände“ wirkten und zu einem wesentlichen Gestaltungselement der Kirchenarchitektur wurden. Die Strahlen der Sonne, das Licht Gottes, sollten die ganze Kirche erfassen und die Menschen erkennen lassen, wie es ist: das Leben bei Gott.
Noch heute lässt sich im Staunen der Kleinen und Großen, die diesen Raum betreten, etwas von der alten Faszination der Menschen erahnen, die damals aus ihren engen, kleinen Häusern kamen und vor dem Münster standen.
Wenn die Großen dann weiter eintauchen in die Zusammenhänge der Ingenieurbaukunst und die Faszination über die Leistungen unserer Vorfahren, dann klingt das in etwa so, wie die Referentin Frau Ahnert es uns schreibt: „Der mittelalterliche Dachstuhl des Doberaner Münsters zählt zu den bedeutendsten seiner Art, da er nahezu vollständig im Original aus dem 13. und 14. Jahrhundert erhalten ist und damit ein seltenes Zeugnis authentischer hochmittelalterlicher Zimmermannskunst darstellt. Seine innovative Konstruktion als Kreuzstrebendach ohne durchgehende Längsverbände dokumentiert eine frühe, experimentelle Phase gotischer Ingenieurbaukunst und beeindruckt durch ihre statische Raffinesse.
Der Innenraum des Münsters ist zum Dach hin mit den damals „modernen“ Kreuzrippengewölben überdeckt, die höhere Räume und größere Fenster ermöglichten. Diese wiederum werden mit einem raffinierten Stützsystem aus verdeckten Strebebögen, Strebepfeilern und Zugankern abgestützt – eine innovative Adaption von Vorbildern aus dem Hausteinbereich, namentlich den großen französischen Kathedralprojekten im regionalen Material Backstein. In der harmonischen Abstimmung von Dachwerk, Gewölbe und Gesamtstruktur offenbart sich eine außergewöhnlich moderne, ganzheitliche Planung, die das Bauwerk bis heute zu einem herausragenden Beispiel mittelalterlicher Baukunst macht. Das Münster ist als eine anspruchsvolle Architekturleistung der hochgotischen Baukunst zu würdigen, insbesondere die komplexe Bauaufgabe des Chores mit Umgang und Kapellen.“
Möge uns in der Begeisterung für Meisterleistungen der Ingenieurbaukunst immer auch im Blick bleiben, warum diese Räume gebaut und durch die Jahrhunderte erhalten wurden: Dass sie zuallererst gebaute Liturgie sind - und so Zeichen einer Hoffnung, die weit über uns hinausreicht.
Ich bin glücklich,
... dass dieses Münster eine lebendige Kirche ist, in der wir auf vielfältige Weise Gottesdienste feiern und Konzerte erleben dürfen.
… dass Kinder durch IHR Münster führen und eine große Zahl erwachsener Kirchenführer von ihrem Münster erzählen.
… dass sich Ehrenamtliche in Gemeinde, Münsterbauverein und im Klosterverein für den Erhalt des Münsters, der Gebäude des Klostergeländes und die Erforschung der Geschichte einsetzen.
Und zuletzt: So verschieden sie sind – eines verbindet die beiden Gebäude in Mecklenburg-Vorpommern, die heute den Titel „Historisches Wahrzeichen der Ingenieurbaukunst“ tragen:
In Ulrich Müthers Teepott in Warnemünde und hier im Münster finden Menschen zusammen und gehen - auf ganz verschiedene Weise - gestärkt in ihren Alltag.
So wünsche ich uns (auch im Namen unseres Kustos und Münsterverwalters Martin Heider), einen inspirierenden, erfrischenden und stärkenden Nachmittag und danke der Bundesingenieurkammer sehr für die Ehre dieses Titels.
- Es gilt das gesprochene Wort. -
Neu: Spenden fürs Münster-Deckengewölbe per Spenden-App


Die „Spenden-App“ ist ein digitales Werkzeug, mit dem Spenden über Smartphone, Tablet oder Computer Online-Spenden eingeworben werden können.
Die Doberaner Kirchengemeinde bietet damit eine unkomplizierte Möglichkeit, die Sanierung der De-ckengewölbe im Doberaner Münster gezielt zu unterstützen. Mit wenigen Klicks können Sie bequem spenden – auch dann, wenn Sie gerade nicht persönlich im Münster sind.
Scannen Sie dazu den hier abgedruckten QR-Code zur Spendenaktion „Deckengewölbe“ oder nutzen Sie den Link
https://spende.app/o/025f4edd-5940-48d9-ae08-c78b78c2eb75 .
Sie werden auf eine geschützte Spendenseite weitergeleitet, auf der der Spendenzweck „Deckengewölbe Doberaner Münster“ bereits voreingestellt ist. Dort tragen Sie Ihren Wunschbetrag ein und wählen eine der angebotenen Zahlungsarten. Ihre Spende wird dem Konto der Kirchengemeinde mit der Zweckbindung „Gewölbesanierung“ gutgeschrieben.
Ihre Spende kommt vollständig der Restaurierung der mittelalterlichen Deckengewölbe zugute und hilft mit, dieses außergewöhnliche Bauwerk für kommende Generationen zu erhalten. Schon kleine Beiträge tragen dazu bei, die umfangreichen Arbeiten zu finanzieren und den Fortgang der Restaurierung zu sichern. Praktisch bedeutet das: Anstelle von Bargeld oder Überweisungsträgern können Spenden schnell und unkompliziert digital gegeben werden. Die Doberaner Kirchengemeinde plant über diese Plattform weitere Spendenaktionen.
Die Plattform „spende.app“ wird EKD-weit (Evangelische Kirche in Deutschland) eingesetzt und ist so angelegt, dass Daten- und Zahlungssicherheit gewährleistet sind.
Wir sind sehr dankbar für jede Spende!
Münsterverwaltung, Martin Heider.
Veranstaltungen des Klostervereins im Jahr 2026


Der Verein der Freunde und Förderer des Doberaner Klosters e.V. lädt herzlich zu folgenden sechs Vorträgen sowie den Doberaner Klostertagen und dem Doberaner Klostermarkt ein.
Notieren Sie sich bitte diese Termine in Ihren Kalendern.
Mit dem Vortrag am 18. Juni im Münster gibt es auch in diesem Jahr wieder eine gemeinsame Veranstaltung mit dem Münsterbauverein e.V.
28.05. – Vortrag des Klostereins fällt aus
Der für den 28. Mai 2026 geplante Vortrag von Prof. Dr. Franz-Josef Holznagel zum Thema „Das mittelniederdeutsche Mühlenlied“, der im Rahmen der Vortragsreihe des Klostervereins Bad Doberan stattfinden sollte, muss leider entfallen. Grund hierfür sind unvorhersehbare organisatorische Gründe, die eine Durchführung zum vorgesehenen Termin nicht erlauben.
Der Klosterverein bedauert die Absage sehr, zumal das Thema in engem Zusammenhang mit der Geschichte des Klosters und der regionalen Mühlenlandschaft steht, und dankt allen Interessierten für ihr Verständnis. Sobald ein Ersatztermin feststeht oder ein ähnlicher Vortrag angeboten werden kann, wird darüber rechtzeitig informiert.
Münster-Medaillen in Feinsilber wieder erhältlich


Die beliebten Münstermedaillen zugunsten der Gewölberestaurierung sind wieder verfügbar.
Es stehen zwei Motive zur Auswahl: die Grabfigur der Königin Margarete Sambiria von Dänemark (†1283) sowie der Marienleuchter, beide auf der Rückseite mit einer Vogelperspektive des Doberaner Münsters.
Nach der im Juni 2024 erschienenen Medaille mit dem Marienleuchter folgte im Sommer 2025 die Medaille mit der Grabfigur der Königin Margarete Sambiria; beide widmen sich der einzigartigen Innenausstattung des Münsters.
Sie sind jeweils in Feinsilber (999/1000) sowie mit versilbertem Eisenkern (magnetisch) geprägt; die Feinsilberstücke tragen am unteren Rand der Vorderseite die Punze „999“.
Die in kleiner Auflage gefertigten Feinsilber-Medaillen waren zwischenzeitlich vergriffen, jetzt sind neue Exemplare eingetroffen. Die kleinen Kunstwerke entstanden in enger Kooperation der Dobera-ner Münzfreunde mit der Münsterverwaltung der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde und sind ausschließlich im Doberaner Münster oder nach Vorkasse per Versand erhältlich; der Reinerlös unterstützt die Restaurierungsarbeiten am Münster.
Verkaufsdaten der im Münster erhältlichen Medaillen:
Medaille 2025 „Ausstattung / Königin Margarete“– Eisenkern versilbert – 15,00 €
Medaille 2025 „Ausstattung / Königin Margarete“– Feinsilber– 60,00 €
Medaille 2024 „Ausstattung / Marienleuchter“– Eisenkern versilbert – 15,00 € (Restbestände)
Medaille 2024 „Ausstattung / Marienleuchter“– Feinsilber– 60,00 € (Restbestände)


Medaille 1971 „800 Jahre Klostergründung“– Kupfer – 15,00 € (geringe Restbestände des Originals!)
Nur noch drei Orgelpfeifen der Schuke-Orgel von 1980 erhältlich

Von den letzten 13 Zink-Orgelpfeifen der Schuke-Orgel aus dem Jahr 1980 wurden bereits zehn zu-gunsten der Gewölbesanierung versteigert bzw. veräußert.
Während der letzten Generalsanierung wurden Orgelpfeifen aus Zink durch besserklingende aus Zinn ersetzt. Die Zinkpfeifen sind nun größtenteils versteigert bzw. verkauft und sind nun u.a. in Heiligenhafen, Berlin, Bernau und an verschiedenen Orten in Bad Doberan.
Möchten Sie eine der drei letzten großen Münster-Orgelpfeifen erwerben, beispielsweise für ein Kunstprojekt oder die Gestaltung von Garten, Haus oder Hof?
Wir bitten um eine Spende ab 100 Euro pro Pfeife. Der Betrag kann direkt an der Münsterkasse bezahlt werden.

In einer aufwendigen Transportaktion kamen die letzten zwölf Zink-Orgelpfeifen der Schuke-Orgel von der Orgelempore in das nördliche Seitenschiff. Diese werden seit der letzten Orgelsanierung nicht mehr benötigt und werden nun zugunsten der Gewölbesanierung veräußert.
Preis: Spende ab 100 Euro pro Pfeife
- Prospektpfeifen aus dem Jahr 1980
- bei der letzten Orgelsanierung ersetzt durch Zinnpfeifen
- zu künstlerischen Getaltung von Garten/Haus/Hof
Bitte an die Kasse wenden und dort bezahlen.
Die noch verfügbaren gehören zu den längsten und haben eine Höhe von 4 m bis ca. 5,20 m.
Doberaner Münster täglich zur Besichtigung geöffnet
Öffnungszeiten November-März:
Montag-Freitag: 10:45-15:00 Uhr
Samstag, Sonntag, Feiertag 10:45-16:00 Uhr
(keine Besichtigung und Führungen am Karfreitag und Heiligabend)
Öffnungszeiten April - Oktober:
Montag bis Samstag 10:00-17:00 Uhr
Sonntag und Feiertag 11:00-17:00 Uhr
Täglich 11, 13 und 14 Uhr Führungen im Münster (außer Heiligabend)
„Kinder führen Kinder“ – jeden Sonnabend um 11 Uhr (Mai-Oktober)
Adresse
Doberaner Münster
Klosterstraße 2
18209 Bad Doberan
FON: 038203 62716
Spenden Restaurierung
Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde Bad Doberan Ev.
Kennwort: Restaurierung Münster
IBAN: DE17 5206 0410 8505 0502 00
BIC: GENODEF1EK1
Öffnungszeiten
April-Oktober
Montag bis Samstag 10:00-17:00 Uhr
Sonntag und Feiertag 11:00-17:00 Uhr
November-März
Montag-Freitag: 10:45-15:00 Uhr
Samstag, Sonntag, Feiertag: 10:45-16:00 Uhr
Änderungen vorbehalten!
Das Münster ist außer Karfreitag und Heiligabend täglich zur Besichtigung geöffnet.
An Sonn- und Feiertagen ist um 9:30 Evangelischer Gottesdienst. Keine Besichtigung und Führung bis ca. 11:00.
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