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Doberaner Münster - In den Winterferien hinauf zum Glockenturm


Tägliches Angebot auch nach den Winterferien


Derzeit finden im Doberaner Münster täglich eine Münsterführung um 11 Uhr und eine Deckengewölbe-, Turm- und Glockenführung um 13 Uhr statt.

Bei Eltern oder Großeltern mit Kindern ist gerade jetzt in den Winterferien die Führung hinauf zum Glockenturm sehr beliebt. Dabei verbindet sich Abenteuerliches beim Entdecken von ohne Führung nicht zugänglichen Räumen, mit geschichtlichen, baulichen und kirchlichen Inhalten.

Das Aufsteigen der alten Wendeltreppe, die Besichtigung des mittelalterlichen Dachstuhls und der vier Glocken aus nächster Nähe sowie die Betätigung der alten Seilwinde zum Materialtransport löst Begeisterung bei Kindern wie Erwachsenen aus.

Das Überschreiten der originalen Backsteindeckengewölbe aus dem 14. Jahrhundert natürlich über sichere Laufstege, ist schon ein Erlebnis für sich. Der Ausblick vom Dachbereich über die Klosteranlage, Bad Doberan und bis zur Ostsee hat einen ganz besonderen Reiz.

 
Dachstuhl 13
 
Gewölbe im Langhaus Geläut im Münster Seilwinde im Nordquerhaus um 1410 20

Diese Führungen werden auch nach den Winterferien bis Ende April täglich (außer Karfreitag) angeboten:

Münsterführung um 11 Uhr, Deckengewölbe-, Turm- und Glockenführung um 13 Uhr.

 

Führung von Kindern für Kinder jeden Samstag ist um 11 Uhr - parallel zur Münsterführung.

Auf spielerische Art und Weise und in kindgerechter Form wird kleinen Gästen das Münster gezeigt.

 

Gottesdienste und Andachten im Februar


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Gottesdienste

Sonntags 9:30 Evangelischer Gottesdienst
(Gemeindezentrum)

 

Andachten

7.2. 8:00 Mette (Morgenandacht im Münster) 

21.2. 8:00 Mette (Morgenandacht im Münster)

7.2. 19:30 Abendgebet mit TAIZÉ-Gesängen
(Katholische Kirche, Doberweg 19)

9.2. 21:00 Reisesegen vor der Fahrt nach TAIZÉ
(Münster)

 

 

Vortrag des Klostervereins "Die Kreuz-Liebe"


Donnerstag, 28. Februar 2019, 19.30 Uhr


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Der Verein der Freunde und Förderer des Klosters Doberan e.V. lädt herzlich zu folgendem Vortrag ein:

Referent: Landessuperintendent i.R. Traugott Ohse
Thema: "Das Lebens- und Bauprinzip des Klosters – DIE KREUZ-LIEBE"
 

„Singende Steine“ heißt der Tagebuch-Roman des französischen Architekten Fernand Pouillon.

Nach welchen Prinzipien soll und will der Baumeister sein Zisterzienser-Kloster Le Thoronet bauen?

Welches Lebensprinzip bestimmt das Bauprinzip?

Muss nicht das Gesetz „Liebe“ die Gliederung des Klosters prägen?

Aber wer „kann“ Liebe?

Es ist ein Kreuz mit der Liebe! Sie ist der höchste Wert und Inhalt des Klosterwesens, aber wie ist sie zu bewältigen?

Es ist ein Kreuz mit der Liebe! Und doch erhebt sich in der Mitte über allem Scheitern das Kreuz des höchstens Liebes-Opfers.

Traugott Ohse

 

Zeit und Ort:

Donnerstag, 28. Februar 2019, 19.30 Uhr

Ev.-Luth. Gemeindezentrum Bad Doberan (Amtshaus),

Klosterstraße 1b

Der Eintritt ist frei, Spenden erbeten.

 

Die Ereignisse in nachklösterlicher Zeit


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1569

Der mit der Klosterauflösung im März 1552 an die mecklenburgischen Herzöge übergegangene ehemalige Besitz des Klosters wurde als Teil des Domanialamts weiterhin intensiv wirtschaftlich genutzt.

In den späten 1560er Jahren ist die Rede von ungetreuen Beamten: so werden durch den herzoglichen Rentmeister Berendt Koch im Jahr 1570 die Amtshauptleute zu Doberan und zu Lübz ihres Amtes enthoben.

Das Münster war seit 1552 evangelische Pfarrkirche des Ortes und blieb auch eine der Grablegen des mecklenburgischen Fürstenhauses.

1619

Joachim Vieregge, ist Amtmann bzw. Amthauptmann zu Bukow, Doberan und Poel. Die Wirren des Dreißigjährigen Krieges hatten Doberan noch nicht erreicht.

1719

In einer „Beschreibung des gantzen Welt-Kreises“ von Allain Manesson Mallet wird u.a. „Teutschland“, darin u.a. das Fürstentum Schwerin, darin die Herrschaft Rostock kurz vorgestellt. Eine Reihe der „besten Oerter darin“ beginnt mit Rostock, gefolgt von „2. Doberan, ein Städtgen“.

Obwohl Doberan erst im späten 19. Jahrhundert Stadtrecht erhält, hat der Ort als herzogliche Residenz und Amtssitz schon den Charakter eines Städtchens.

 

1769

So wie insbesondere in vielen folgenden Jahren nachweisbar, fand in „Dobberan, den zweyten Sonntag nach Trinitatis“, ein Jahrmarkt statt. Dies erklärt auch die Bezeichnung „Flecken“ (Marktflecken) in den historischen Karten.

Eine Akte im Landeshauptarchiv zeugt vom Gesuch des Senators Petersen zu Lübeck auf Bestätigung über ein der Doberaner Kirche geliehenes Kapital von 700 Reichstalern.

Trotz Suspendierung vom Amt wird dem Doberaner Pastor Franz Wilhelm Seemann die Teilnahme an der Synode des Doberanschen Kirchenkreises gestattet.

1819

Die Rolle Doberans seit 1793 als Sommerresidenz der Herzöge führte zum Auftritt von Künstlern von europäischem Ruf. So trat im Jahr 1819 der Berliner Schauspieler Ludwig Devient auf, und die italienische Sängerin Angelica Catalani, die bereits in Paris und London größte Erfolge hatte. Sie gab zwei Konzerte im Münster. Der erste Tenor vom Hamburger Theater, Gerstäcker, sang in einer Doberaner Opernvorstellung im Schauspielhaus.

Von 1819 bis 1821 wurde an den alten Saal des Salongebäudes ein neuer angebaut, der zu einem Glanzstück seiner Zeit wurde.


1869

Entwürfe für einen neuen Windfang für das Doberaner Münster werden eingereicht.

Eine Akte im Landeshauptarchiv erfasst alle Krüge (Gastwirtschaften) im Amte Doberan. Eine weitere Akte, die seit 1869 mehrere Jahre behandelt, führt verschiedene den Marstall in Doberan betreffende Angelegenheiten auf, wie Heu- und Strohlieferungen, die Bezahlung von Dienstleistungen für den Marstall Doberan, Holzankauf sowie das Inventar der Marställe in Doberan und Heiligendamm.

 

Doberan und das Münster im Laufe der Jahrhunderte


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Die Urkunden und Akten geben Hinweise über das, was die Menschen in Doberan im Laufe der Jahrhunderte beschäftigte.

Heute werden einige Ereignisse kurz benannt, die vom Jahr 2019 aus gerechnet "Jubiläumsjahre“ sind, also "runde" Termine, vorgestellt in 100- bzw. 50-Jahres-Schritten.

 


1219

Eine Urkunde bestätigt die Rolle des Bischofs Berno bei der im späten 12. Jahrhundert erfolgten Gründung des Klosters Doberan. Eilhard wird Abt des Klosters, stirbt aber wohl noch im selben Jahr. Ihm folgt der 5. Abt des Klosters, Matthäus.
Zeitgleich erfolgt der Bau der romanischen Vorgängerkirche, geweiht 1232.

1319

 Das Kloster kauft für 1300 Mark von den Knappen Berthold und Konrad Duding die Wassermühle zu Klein Sprenz.
Anfänge des sog. „Mönchskriegs“, einer innerklösterlichen Auseinandersetzung zwischen den Klosterinsassen wendischer und sächsischer Herkunft um die wichtigen Ämter im Kloster. Dem Mutterkloster Amelungsborn wird Parteilichkeit zugunsten der sächsischen Fraktion vorgeworfen.
Zeitgleich wird der um das Jahr 1296 vollendete Rohbau des Münsters sukzessive weiter ausgestattet.

 

 

1369

Einige Ausstattungsstücke der im Vorjahr schlussgeweihten gotischen Klosterkirche sind noch in Arbeit, dazu zählen der Lettner-Kreuzaltar und der Sakramentsturm.

1419

Der Doberaner Abt Hermann war an der Gründung der Rostocker Universität mitbeteiligt. Zusammen mit anderen Würdenträgern wählte er den ersten Universitätsrektor, Magister Petrus Stenbeke. In der Folge nahmen die Doberaner Äbte Aufsichtspflichten an der Universität wahr.

1469

Laut einer Urkunde von 1469 wurden Pfarrdienste in den umliegenden Klosterdörfern auch von Doberaner Mönchen wahrgenommen, sie durften sich dafür auch außerhalb des Klosters aufhalten. Gottesdienste in den Grangien wurden an Tragealtären gehalten.

1519

Im Kloster wurden immer wieder Verträge, die das Kloster betrafen, aber auch solche zwischen den Landesherren und Dritten ausgestellt. So am 20. März 1519, als die Herzöge Heinrich V. und Albrecht VII. im Kloster weilten.

 

Bauvereinsaktivitäten im zurückliegenden Jahr


„Münster ganz nah“ am 25. März 2018


Hunderte Besucher machten von der Möglichkeit Gebrauch, das Münster zu besuchen. In diesem Jahr öffneten an diesem Tag auch andere Kirchen ihre Türen. So die Kirchen in Retschow, Steffenshagen, Parkentin, Rethwisch, die Heimatstube Parkentin, die evangelische Waldkapelle Heiligendamm und die Kapelle in Althof.

Die Spenden in Höhe von 940,41 € im Münster kamen der Münsterbaukasse für die Restaurierung der Tauffünte zu Gute. Allen Beteiligten ein herzliches Dankeschön für die Mitgestaltung dieses Tages!

 

Spendenaktion zur Restaurierung der Tauffünte


Die auf der Jahresmitgliederversammlung ins Leben gerufene Spendenaktion zur Restaurierung der Tauffünte im Münster begann am 25. März 2018 mit dem Tag „Münster ganz nah“ und wurde am 09.September 2018 zum Tag des offenen Denkmals fortgesetzt.

5000 € wurden der Münsterbaukasse durch den Münsterbauverein für die Restaurierung zur Verfügung gestellt, darunter die Einzelspende eines Vereinsmitgliedes in Höhe von 3.000 Euro. Die Tauffünte kann nun im Jahr 2019 restauriert werden.

 

 
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Teilnahme am MV-Tag in Rostock 19.05.2018


Mitglieder des Münsterbauvereins betreuten an diesem Tag einen Stand in der Hansestadt Rostock.

 

650 Jahre Schlussweihe des Doberaner Münsters


Am Wochenende nach dem 4. Juni haben Stadt, Kirchengemeinde, Kloster-, Münsterbau- und Kornhausverein, Klosterkonvent sowie weitere Partner das Jubiläum gefeiert. Es waren Gäste aus verbundenen Klosterstätten eingeladen, so aus dem ehemaligen Mutterkloster Amelungsborn (Weserbergland) und dem Tochterkloster Pelplin (südlich von Danzig).

Die Festwoche begann mit Vorträgen am 4. und 6. Juni. Am Freitag wurde der neue Tagungsband über die Innenausstattung des Münsters vorgestellt und im Konzert eine Orgelmesse uraufgeführt. Am Sonnabend und Sonntag war der traditionelle Klostermarkt an der Backhausmühle südlich vom Münster. Geistlicher Höhepunkt war der ökumenische Festgottesdienst am Sonntag. Zudem wurden zahlreiche Führungen und Sonderführungen angeboten, auch durch die Unterstützung des Münsterbauvereins.

 

Vorträge


Martin Heider: "Das Doberaner Münster und Kloster in der Zeit des Dreißigjährigen Krieges" (Vortrag in Kooperation mit dem Klosterverein)

Dr. Gerhard Schmager: "Klimawandel und Erhalt des kulturellen Erbes - Prima Klima im Münster".

 

Tag des offenen Denkmals am 9. September 2018


Bundesweit fand am 9. September 2018 unter dem Motto „Entdecken, was uns verbindet” der Tag des offenen Denkmals statt. Auf viele Fragen hält der bundesweite Tag des offenen Denkmals Antworten parat. Wenn jedes Jahr am zweiten Sonntag im September historische Bauten und Stätten, die sonst nicht oder nur teilweise zugänglich sind, ihre Türen öffnen, dann sind Millionen von Architektur- und Geschichtsliebhabern zu Streifzügen in die Vergangenheit eingeladen. „Geschichte zum Anfassen”, das bietet der Tag des offenen Denkmals dem Besucher dabei in wohl einmaliger Weise.

Im Doberaner Münster, dem Beinhaus und der Münsterbibliothek sind es insbesondere die Münsterführer und der Münsterbauverein e.V., die an diesem Tag die Besucher ehrenamtlich betreuen. In diesem Jahr kam eine Spendensumme von 405,44 € zusammen.

 

Grillabend /Vereinsfest des Münsterbauvereins 08.09.2018


Ein Dankeschön an die Organisatoren dieses Nachmittages! Allen Beteiligten hat es gefallen und der Wunsch wurde geäußert, diese Veranstaltung zu wiederholen.