Kalender Doberaner Münster 2027
Preis:
10,00 €
Der Doberaner Münster-Wandkalender 2025 in A3-Größe zeigt nach der Titelseite folgende zwölf Motive:
- Winteransicht des Münsters von Nordwesten
- Mittelalterliches Fenster aus der Zeit um 1300
- Innenraumblick vom Langhaus in den Obergaden des Sanktuariums
- Kreuzaltar (um 1370), Christusseite. Simson und die Stadttore von Gaza
- Blick zum Kreuzrippengewölbe des Südquerhauses mit Zentralpfeiler
- Kreuzaltar (um 1370), Christusseite, Versiegelung der Zeugen
- Schuke-Orgel (Potsdam) von 1980
- Blick von Südwesten zum Rest des Kreuzgangs und zum Kapellenkranz
- Hochaltar; ältester Flügelaltar der Kunstgeschichte, nördlicher Flügel
- Grabmal Herzog Johann Albrechts (†1920) und seiner Frau Elisabeth (†1908)
- Bülowkapelle; Deckengewölbe mit Bemalung von 1873
- Marienleuchter, Maria mit Christuskind
12 Fotografien und Gestaltung: Martin Heider (Bad Doberan)
Er ist für 10 Euro im Doberaner Münster erhältlich, im Online-Shop zzgl. der Versandkosten. Der Reinerlös fließt in die Restaurierung der Deckengewölbe im Westteil des Münsters.
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Neu: Kalender 2027 zugunsten der Gewölbesanierung

Nachschub des neuen Münsterkalender für 2027 ist da: 100 Exemplare sind druckfrisch eingetroffen.
Zwölf Fotografien zeigen eindrucksvolle Raumperspektiven und besondere Ausstattungsstücke.
Dazu gehören der Hochaltar und der doppelseitige Kreuzaltar, Details des mittelalterlichen Kelchschranks, die Grabtumba der Königin Margarete von Dänemark, das Reiterstandbild Samuel von Behrs und der Marienleuchter. Auch das Beinhaus und die Gewölbe des Münsters sind zu entdecken. Der Mai 2027 hat die Westpartie mit Resten der romanischen Kirche in der Westwand des südlichen Seitenschiffs als Motiv.
Der Wandkalender im Format DIN-A3 ist für 10 Euro im Münster sowie im Online-Shop zuzüglich Verpackungs- und Versandkosten erhältlich.
Vielleicht als Geschenk zu Weihnachten oder für das eigene Zuhause verbindet er die Freude an den Münstermotiven mit einem guten Zweck:
Der Reinerlös unterstützt auch in diesem Jahr die Restaurierung der Deckengewölbe des Münsters, nun für die Arbeiten in den Querhäusern.
Münster-Anhänger zugunsten der Gewölberestaurierung

Ob als Fensterbild, Weihnachtsanhänger oder Erinnerungsstück: Die kleinen Kunstwerke sind für 5,00 Euro an der Münsterkasse erhältlich. Ihr Kauf unterstützt die Restaurierung der mittelalterlichen Deckengewölbe.
René Jeske aus Erfurt fertigte die Anhänger ehrenamtlich und stiftete sie für diesen Zweck.
Sie tragen kontinuierlich zur Patenschafts- und Spendenaktion bei.
Die Anhänger sind ausschließlich im Doberaner Münster erhältlich.
Bestellungen zum Versand sind zuzüglich Versandkosten per E-Mail an verwaltung@muenster-doberan.de möglich.
14.11.2026 – Sonderführung zu Mahnmalen im Münster für Kriegsopfer

Gedenken in Holz und Stein – Mahnmale für Kriegsopfer im Münster
Sonderführung am Sonnabend, 14. November 2026, 12.00-13.00 Uhr
Leitung: Dr. Angelika Rosenfeld, Teilnahmegebühr: 8,00 Euro
Überall im Lande stehen sie: die sogenannten Kriegerdenkmäler. Auch in vielen Kirchen wird an Soldaten erinnert, die in Kriegen umgekommen sind. Einst mit Kränzen geehrt, werden die Steine und Tafeln heute oft als kriegsverherrlichend wahrgenommen. Anstößig erscheinen Symbole (Stahlhelme, Orden wie das „Eiserne Kreuz“) oder Texte, die von „Helden“ handeln; Daher erhielten einige Denkmäler Ergänzungen. Im Doberaner Münster heißt es schon seit 1985 in Stein gehauen: „Herr, richte unsere Füße auf den Weg des Friedens“;
Eine Veranstaltung zum Volkstrauertag
Historische Substanz bewahrt – Südfassade vor dem Abschluss

Die Sanierung der Südfassade des Doberaner Münsters steht kurz vor dem Abschluss – dabei wurden historische Fugen behutsam instandgesetzt und Maßnahmen zum Schutz vor Feuchtigkeit und Taubenkot getroffen.
Im Rahmen der Sanierung der Südfassade wurden die Verfugung über die gesamte Fassadenfläche durch Restaurator Peter Wagner und seine Frau Kerstin (Foto 1) behutsam instandgesetzt.
Ausschließlich lockere und schadhafte Fugenabschnitte wurden ersetzt – mitunter nur über wenige Zentimeter, bis wieder intakte Verfugung anschloss.
Dieses Vorgehen folgt dem denkmalpflegerischen Grundsatz, dass der Substanzerhalt Vorrang vor der Erneuerung hat. Auch der historische Fugenmörtel gehört zur überlieferten Bausubstanz, die am Münster zu einem sehr hohen Anteil erhalten geblieben ist und daher zu schützen ist.
Ziel war daher nicht ein einheitlich neues Erscheinungsbild, sondern die Behebung der Schäden unter größtmöglicher Bewahrung des historischen Bestands. Durch diesen seit vielen Jahren praktizierten Restaurierungsansatz blieben beispielsweise am Obergaden des Chorraumes Reste einer Kalkschlemme mit Quadermalerei erhalten, die von einer akzentuierten Gestaltung besonderer Bereiche des Außenbaues zeugen (Foto 2). Selbst zementhaltige Verfugung aus dem späten 19. Jahrhundert oder betonhaltiges Material aus DDR-Zeiten wird nur dann ersetzt, wenn sie offenkundig Schäden an benachbarter Substanz verursacht.

In den letzten Wochen erfolgten an der Südfassade weitere abschließende Maßnahmen. Die vorragenden Fensterbänke erhielten eine neue Taubenabwehr(Foto 3), ausgeführt von Peter Westendorf (Bad Doberan).
Zudem wurden die Ablaufrinnen und die nach außen führenden Röhrchen in den Fensterbänken gereinigt und auf ihre Funktionstüchtigkeit geprüft. Sie dienen der Ableitung von Kondenswasser (Schwitzwasser). Dieses entsteht, wenn feuchte Innenluft an den kalten Fensterscheiben abkühlt und sich die Feuchtigkeit als Wassertropfen niederschlägt. Das Wasser läuft an den Scheiben hinunter, wird in den Rinnen aufgefangen und durch die Röhrchen nach außen geleitet. So soll verhindert werden, dass es in das Mauerwerk eindringt oder an den Innenwänden herabläuft und dort Feuchteschäden verursacht. Die Abläufe müssen deshalb frei von Schmutz und Verstopfungen bleiben.

Noch wichtiger ist ihre Funktion, wenn bei besonderen Wetterlagen Schlagregenwasser durch die feinen Ritzen der Bleiverglasung dringt und bei Fensterhöhen von bis zu 20 Metern mitunter deutliche Wassermengen abgeleitet werden müssen.
Deshalb wurde das Volumen der Auffangvorrichtungen an allen bislang erreichbaren Fensterbänken – nun auch im Südquerhaus – vergrößert.
Kürzlich fand die Bauabnahme statt. Das Ergebnis überzeugte sehr.

Jetzt sind nur noch Arbeiten im unteren linken Bereich in der Bogennische neben dem Hauptportal auszuführen, für die ein Rollgerüst ausreicht. Denkmalpflegerische Abstimmungen dazu erfolgen in der Münsterbaukonferenz im November.
Das komplette Gerüst wurde bereits von der Firma Werdermann (Neustrelitz) zurückgebaut. Das Foto 4 entstand am 7.10.2026 während des Abbaus, als noch acht Gerüstebenen standen.
Martin Heider
Mittelalterlicher Kelchschrank wird restauriert und erforscht

Im Doberaner Münster wird derzeit ein ganz besonderes mittelalterliches liturgisches Ausstattungsstück restauriert, der Kelchschrank aus der Zeit um 1300. Er gehört zu den wenigen erhaltenen hochmittelalterlichen Schränken dieser Art europaweit.
Als Aufbewahrungsort für die liturgischen Geräte (Vasa sacra – Kelche, Patenen, Kannen, Löffelchen) ist er ein bedeutender Bestandteil der Erstausstattung des Münsters. Seine bemalten Türinnenseiten zeigen Abel mit dem Lamm Gottes und den Priesterkönig Melchisedek. Den aufwendig gestalteten Aufsatz bekrönt der segnende Christus. Wesentliche Reste der Originalbemalung und Vergoldung zeugen von der einstigen farbigen Gestaltung.
Die Arbeiten führt der Rostocker Diplom-Restaurator Heiko Brandner vor Ort aus. Im Mittelpunkt steht die Sicherung der überlieferten Substanz, nicht die Wiederherstellung eines vermeintlich ursprünglichen Zustands. Staub und Schmutz wurden behutsam entfernt, gelockerte Grundierungs-und Farbschichten gefestigt und instabile Holzverbindungen gesichert.
Besonders am filigranen Maßwerk des Aufsatzes hatten sich Teile gelöst; andere Bereiche sind durch frühere Reparaturen und stark korrodierte Nägel beeinträchtigt. Fehlende Holzteile sollen im Sinne des konservatorischen Konzepts nicht ergänzt werden. Sämtliche Maßnahmen werden schriftlich und fotografisch dokumentiert.
Über die Restaurierung hinaus sind weiterführende Untersuchungen vorgesehen, die neue Erkenntnisse zur Entstehung und Veänderung des Schrankes liefern sollen. Dazu werden seine Konstruktion, Holzverbindungen und Beschläge systematisch erfasst sowie maßstäbliche Fotografien und Zeichnungen angefertigt.
Geplant sind außerdem die Bestimmung der verwendeten Holzarten und ergänzende dendrochronologische Untersuchungen. Die bisherigen Ergebnisse aus den 1990er-Jahren bedurften einer Neubewertung. So viel darf schon verraten werden: Nach der jüngsten dendrochronologischen Untersuchung, die Tilo Schöfbeck (Schwerin) und Dr. Karl-Uwe Heußner vor einigen Wochen durchführten, wird der Eichenschrank auf die Zeit um 1295 datiert. Damit ist er noch etwa zehn Jahre älter als bei einer früheren Untersuchung ermittelt. Damals standen noch nicht ausreichend Vergleichsmuster zur Verfügung. Anders als in den 1990er Jahren angenommen, ist das Holz nicht niedersächsischer Herkunft, sondern stammt von einheimischen mecklenburgischen Eichen. Weitere Details zu den noch laufenden Untersuchungen veröffentlichen wir zu einem späteren Zeitpunkt.

Ein weiterer Forschungsschwerpunkt gilt den erhaltenen Farbfassungen. Mikroskopische Untersuchungen und kleinste Materialproben sollen klären, welche Bemalung ursprünglich ist und welche Schichten späteren Überarbeitungen angehören.

Analysen von Pigmenten und Bindemitteln ergänzen diese Untersuchung. Vorgesehen sind auch Aufnahmen unter UV-Licht; die Möglichkeiten zusätzlicher hyperspektraler, Röntgenoder Infrarotuntersuchungen werden geprüft. Zusammen mit den bereits erschlossenen archivalischen Quellen können die Befunde helfen, frühere Umbauten und Reparaturen nachzuvollziehen. Eine seit langem diskutierte wichtige Frage ist dabei, ob der Schrank und sein Aufsatz ursprünglich zusammengehörten.

Ermöglicht wird die gesamte Restaurierung durch einen Bad Doberaner, der die Kosten aller konservatorischen Maßnahmen übernimmt. Die anschließenden weiterführenden Untersuchungen finanziert der Denkmalfonds des Kirchenkreises Mecklenburg. Dieses private und institutionelle Engagement ist entscheidend dafür, das herausragende mittelalterliche Ausstattungsstück dauerhaft zu bewahren und seine Geschichte und kunsthistorische Bedeutung genauer zu erschließen. Ohne den privaten Großspender könnten die Arbeiten, die schon seit Jahren auf der Prioritätenliste der Münsterverwaltung und der Münsterbaukonferenz stehen, nun nicht realisiert werden. Ganz herzlichen Dank dafür!
Text: Martin Heider (unter Verwendung der Angebots-,Konzeptions-und denkmalrechtlichen Unterlagen).
Foto 1: Beratungstermin am Kelchschrank mit Friederike Funke, Amtsrestauratorin beim Landesamt für Kultur und Denkmalpflege Mecklenburg-Vorpommern (Mitte), Manuela Thews, Referentin für Restaurierungen im Landeskirchenamt der Nordkirche (vorne links), Diplom-Restaurator Heiko Brandner (Rostock) (links).
Sonderführungen zu den Tier-Darstellungen in der Fürstengrablege
Samstag, den 14.11. und 12.12.2026, 14 – 15:15 Uhr
Tier-Darstellungen, -Reliefs und -Abbildungen finden sich viele im Münster. Einige davon können in einer öffentlichen Sonderführung mit Diplom-Biologin Ina Sakowski erkundet werden. Die Führungen starten im Eingangsbereich des Münsters.
Tiere spielten im praktischen Alltagsleben der Mönche eine wichtige Rolle (z. B. Ernährung, Kleidung, Heilkunde). Sie waren auch ständige Wegbegleiter, oft Vertraute und Tröster der Menschen sowie häufige Bewoh-ner der vielen Klosterbauten. Noch heute leben eine Reihe von ihnen in den heiligen Gemäuern des Münsters.
Besonders in den fürstlichen Grablegen wurden v. a. Säugetiere und Vögel immer wieder dargestellt; so z. B. der Hund, am Fuße des/der dargestellten Verstorbenen, als Symbol der Treue und Frömmigkeit. Eine Besonderheit stellt die baulich ohnehin sehr eindrucksvolle Grablege von Herzog Adolf Friedrich I. und dessen erster Gemahlin Anna Maria dar, die Anfang des 17. Jahrhunderts, kurz vor den Plünderungen und Zerstörungen des 30-jährigen Krieges, errichtet wurde.

In der über dem Gruftgewölbe errichteten sechsbogigen Loggia „wimmelt“ es neben Ornamenten, christlichen Symbolen, Blüten und Fabelwesen nur so von damals in Europa bekannten – sowohl rezenten als auch ausgestorbenen – Tierarten. Insbesondere die Vielzahl von Wirbellosen, wie z. B. Weichtieren, Insekten, Krebs- und Spinnentieren ist beeindruckend.
In der Führung wird der Versuch unternommen, die Tierabbildungen naturwissenschaftlich ein- bzw. zuzuordnen, wohl wissend, dass sie oftmals auch eine christliche Symbolik innehaben und mit einer gewissen künstlerischen Freiheit vom Steinmetz ausgeführt wurden.
Text und Fotos: Ina Sakowski (Satow)
Gottesdienste und Andachten im November 2026

Zu den Gottesdiensten und Andachten lädt das Münstergeläut zum Lobe Gottes ein.
Herzliche Einladung zu folgenden Gottesdiensten und Andachten:
Sonntags (außer 01.11.2026 und 08.11.2026)
9.30 Uhr – Evangelischer Gottesdienst (im Münster)
Sonntag 01.11.26 – 14.00 Uhr Hubertusmesse (Münster)
Donnerstag 05.11.2026
8.00 Uhr – Mette (Morgenandacht im Münster)
19.30 Uhr – Abendgebet mit Taizégesängen (Münster)
Sonntag 08.11.2026 - Ökum. Gottesdienst (Katholische Gemeinde, Doberweg 5, Bad Doberan)
Weitere Veranstaltungen der Ev.-Luth. Kirchengemeinde – u.a. die Andachten in den Pflegeheimen und in der Rehabilitationsklinik „Moorbad“, Junge Gemeinde, Angebote für Kinder, Musikalische Gruppen, Bibel- und Männerkreis – unter https://www.muenstergemeinde-doberan.de/
Ökumenische Gottesdienste zur FriedensDekade 2026
„couragiert widerständig“ – FriedensDekade 2026
Unter dem Motto „couragiert widerständig“ findet vom 8; bis 18; November 2026 die Ökumenische FriedensDekade statt. In einer Zeit, die von Kriegen, gesellschaftlichen Spannungen, wachsender Ungleichheit und Sorgen um die Zukunft geprägt ist, lädt die FriedensDekade dazu ein, über Frieden, Gerechtigkeit und unsere Verantwortung in der Welt nachzudenken. Das Motto erinnert daran, dass Frieden nicht von selbst entsteht. Er braucht Menschen, die sich mutig für andere einsetzen, Unrecht widersprechen und die Hoffnung nicht aufgeben. Die Ökumenische FriedensDekade wird seit 1980 von Kirchen und Friedensgruppen gestaltet und findet jedes Jahr in den zehn Tagen vor dem Buß-und Bettag statt.
Es wird zu folgenden drei Terminen eingeladen: Sonntag, 8. November, 10.00 Uhr, Katholische Kirche Bad Doberan
Ökumenischer Gottesdienst zum Auftakt der Friedensdekade
Freitag, 13. November, 16.45 Uhr, St. Petri, Rostock:
couragiert widerständig. Unterwegs in Richtung Mut
Ein Angebot für Jugendliche. (Weitere Informationen bei Pastor Seyffert: Volkmar.Seyffert@elkm.de) Mittwoch, 18. November, 19.00 Uhr, Baptisten / Landeskirchliche Gemeinschaft (Clara-Zetkin-Str. 31A)
Ökumenischer Gottesdienst zum Abschluss der Friedensdekade
Benefizkonzert erbrachte 3.000 Euro Reinerlös für die Restaurierung des Hauptportals am Doberaner Münster
Von festlichen Klängen zu leisen Tönen – Benefizkonzert im Doberaner Münster

Ein stimmungsvolles Konzert für einen guten Zweck: Am 18. Oktober 2026 musizierten Werner Lamm an der großen Schuke-Orgel und Boris Havkin an Trompete, Flügelhorn und hohem Horn im Doberaner Münster.
Die beiden Hamburger Musiker gestalteten ein abwechslungsreiches Programm, das von barocken Werken bis zur Musik des 20. Jahrhunderts reichte.
Dabei folgte die musikalische Gestaltung einem besonderen Spannungsbogen: Auf den kräftigen, festlichen Auftakt mit Händels „Wassermusik“ folgten im weiteren Verlauf zunehmend ruhigere und leisere Töne. Werke von Bach und Sweelinck sowie Faurés „Après un rêve“, „Berceuse“ und „Pavane“ bereicherten das Programm. Saties „Gnossienne“ sowie Poulencs „Ave Maria“ und „Prière pour la paix“ führten schließlich zu einem besinnlichen Ausklang.

Das Benefizkonzert des Doberaner Münsterbauvereins zugunsten der Restaurierung des neugotischen Hauptportals bildete einen Höhepunkt der Crowdfunding-Aktion des Münsterbauvereins und der VR-Bank Mecklenburg.
Das 1854/55 eingefügte neugotische Hauptportal an der Südseite ist durch Alter und Witterung stark geschädigt. Betroffen sind die Portalarchitektur, die geschnitzte Eichenholztür und die Figur des Erzengels Michael. Geplant sind eine schonende Reinigung, die Ergänzung fehlender Schnitzereien, das Schließen von Rissen und die Konservierung der Beschläge.
Abschließend erhält das Portal eine Neufassung im nachgewiesenen historischen braunen Holzton.

Es wurden 3.250 Euro gespendet, eine Summe mit der niemand gerechnet hatte. Abzüglich der Kosten erbrachte die Veranstaltung für die Restaurierung einen Reinerlös von ca. 3.000 Euro.
Mit dem Reinerlös des Benefizkonzerts und weiteren Spenden erhöht sich der Spendenstand auf 17.213 Euro. Damit ist die Mindestspendensumme von 15.000 Euro für die Restaurierung des Hauptportals um 2.213 Euro deutlich überschritten.
Dieser Betrag und weitere Spenden, die über das Spendenziel hinausgehen, sollen dazu beitragen, auch die Pflasterung vor dem Münster zu verbessern und zumindest eines der beiden schadhaften Portale auf der Nordseite zu restaurieren.

Ein herzlicher Dank gilt Werner Lamm und Boris Havkin für das wunderbare Konzert sowie den vielen Helfenden aus dem Münsterbauverein, die mit großem Engagement das Konzert und die gastronomische Versorgung vor und nach der Veranstaltung vorbereitet und ermöglicht haben. Ebenso danken wir den nahezu 300 Gästen, die mit ihren Spenden zur Erhaltung des Münsters beigetragen haben.
Falls Sie das Projekt unterstützen möchten, überweisen Sie Ihre Spende bitte auf folgendes Konto:
Münsterbauverein Bad Doberan e. V., IBAN: DE69 1406 1308 0002 3032 56 (VR-Bank),
Verwendungszweck: Münsterportal
Mit freundlichen Grüßen
Im Namen des Vorstands: Martin Heider – Vorstandsmitglied im Münsterbauverein und Münsterkustos
221.971 Euro Spenden und Patenschaften fürs Deckengewölbe
Die Patenschaftsaktion im Doberaner Münster erbrachte seit ihrem Start im Sommer 2022 bis zum 28. September 2026 diese bemerkenswerte vorgenannte hohe Summe.

Patenschaftsaktion, Spenden und Zahlungswege
Für den Abschnitt vier der Gewölbesanierung, das südliche Querhaus, wurden dankenswerterweise bereits 40.471 Euro gespendet und noch 12.279 Euro benötigt.
Einheimische und Gäste können weiterhin Patin oder Pate für Gewölbefelder werden, zum Beispiel 20×20 cm für 10 Euro oder 1 m² für 250 Euro, und erhalten dafür eine namentliche Patenschaftsurkunde. Auf einem Plan im Münster werden die vergebenen Felder markiert, so dass sichtbar wird, wo das „eigene“ Stück Gewölbe liegt.
Spenden werden erbeten auf das Konto des Kirchenkreises Mecklenburg:
I!N. DE17 5206 0410 8505 0502 00, Kennwort. „Gewölbe Doberaner Münster“
Patenschaften können auch direkt an der Münsterkasse bar oder per Karte und per Spende-App übernommen werden – jeder Euro zählt.
Dank für Patenschaften, Spenden und Fördergelder
So gelungen restauriert sehen die Gewölbe-und Wandflächen nach der Restaurierung im Südquerhaus aus. Ganz herzlicher Dank gilt allen bisherigen und zukünftigen Spenderinnen und Spendern sowie Patinnen und Paten aus ganz Deutschland und darüber hinaus. Sie unterstützen damit entscheidend die Aufbringung der Eigenmittel, die notwendig sind, um Fördergelder zu erhalten.
Die Gesamtsanierungskosten für die große Sanierungsphase von 2022-2027 betragen 2,6 Millionen Euro. Dankenswerterweise unterstützen die folgenden beiden großen Fördergeldgeber den aktuellen Bauabschnitt: -der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages -Kirchenkreis Mecklenburg innerhalb der Nordkirche aus Patronatsmitteln
Martin Heider
Neues Buch über Bad Doberan im Jahr 1945 erschienen

Vor wenigen Tagen erschien das Buch „Bad Doberan 1945 – Zusammenbruch und Neuanfang“ (Autor: Martin Heider). Der 330 Seiten starke Band bietet zahlreiche, bislang unveröffentlichte Dokumente, thematische Exkurse, Zeichnungen und Fotos.
Auf der Grundlage umfangreicher schriftlicher Quellen und Zeitzeugenberichte entstand eine Zeittafel, die die Monate von Januar bis Juni 1945 im Doberaner Kontext nachzeichnet. Im Zentrum stehen vom Autor transkribierte Originalquellen aus dem Stadtarchiv Bad Doberan, dem Archiv des Landkreises Rostock, dem Landeshauptarchiv und dem Landeskirchlichen Archiv Schwerin, dazu Einträge in der Pfarrchronik, zeitgenössische Zeitungsberichte, Inhalte aus den Gesprächsrunden „80 Jahre Kriegsende“ (2025) sowie private Briefe und Berichte; Tag für Tag – für die ersten Maitage oft Stunde für Stunde – werden Flucht, Luftkrieg, Volkssturm, Gewalt, Wohnungsnot, Entnazifizierung und organisatorische Neuordnung dokumentiert und durch Exkurse zu Personen, Orten und Institutionen vertieft. Diese thematischen Einschübe liefern u.a. Informationen zu Todesfällen, besonderen Funktionsträgern, der im Krieg besonders geschützten Innenausstattung des Münsters sowie zu Einrichtungen und Straßennamen.
Nach den letzten Kriegswochen treten im Mai die Ambivalenzen der „Befreiung“ deutlich hervor: Für Verfolgte, Zwangsarbeiter und Gegner des Regimes markiert sie das Ende der NS-Herrschaft, für viele Einheimische und Flüchtlinge zugleich eine Phase massiver Gewalt, Plünderungen, Vergewaltigungen und Not. Die für Bad Doberan und Heiligendamm dokumentierten Suizide machen sichtbar, wie sich Fluchttraumata, Propagandabilder drohender „Schmach“ und Besatzungserfahrungen so verdichten, dass der Tod als letzter! Ausweg erscheint.
Parallel dazu beginnt in den ersten Maitagen ein pragmatischer, von Improvisation geprägter Neuanfang. Die Quellen zeigen, wie tastend und brüchig dieser bleibt: unter sowjetischer Kommandantur, umfassenden Beschlagnahmungen und anhaltender Versorgungs- und Wohnungsnot. Dass die Stadt von Bombardierungen und Frontkämpfen verschont blieb, ermöglicht zwar eine relativ rasche infrastrukturelle und verwaltungstechnische Neuordnung, doch diese ist von Mangel und Fremdbestimmung geprägt.
Lokale Akteure aus Verwaltung, Handwerk, Technik und Medizin arbeiten mit der sowjetischen Kommandantur zusammen, um Versorgung, Krankenpflege, Wohnraumverwaltung und eine minimale Stadtverwaltung zu sichern. Die Neuanfänge bleiben fragil; Requirierungen, neue Machtverhältnisse, Denunziationen, Entnazifizierung und die prekäre Versorgungslage führen zu Engpässen, Wohnkonflikten und Arbeitsverpflichtungen.
Die neue Publikation liefert ein umfassendes Bild von Kriegsalltag im NS-Staat, Zusammenbruch, Besatzung und tastenden Neuanfängen unter sowjetischer Kommandantur. Der Offizier der Roten Armee, Boris Belikow, blickt später als Angehöriger des sowjetischen „Siegervolkes“ auf 1945 zurück und benennt ausdrücklich auch das Leid der deutschen evölkerung: „Es gab so viel Elend; Man fragte sich: Wofür das alles?“
Die Zeittafel soll helfen, diesen außergewöhnlichen Abschnitt der Doberaner Geschichte genauer zu verstehen und damit eine Grundlage schaffen, aus der Vergangenheit Verantwortung für Gegenwart und Zukunft zu entwickeln.
Das Buch ist an der Münsterkasse zum Preis von 37 Euro erhältlich und wird auf Wunsch zuzüglich Verpackungs- und Versandkosten zugesandt. Versandbestellungen bitte per E-Mail-Adresse an verwaltung@muenster-doberan.deverwaltung@muenster-doberan.de . Da ein Zeitzeuge bereits 28 Exemplare bestellt hat, könnte die erste überschaubare Auflage schnell vergriffen sein. Weitere Exemplare sind im Druck und sollten in den nächsten zehn Tagen eintreffen.
Der folgende Beitrag ist ein Auszug aus den Ausführungen zum März 1945 in Bad Doberan.
Martin Heider
Auszug: März 1945 – Sowjets in Pommern, Fanatismus, weiter steigende Sterberaten
In Bad Doberan stand der März 1945 im Zeichen massiver Flüchtlingsströme, hoher Sterblichkeit unter Kindern und alten Menschen sowie eines von NS-Propaganda und totalem Krieg geprägten Alltags. Zugleich blieb u.a. die Verwaltung, das lokale religiöse weitgehend, das schulische Leben nur in Resten funktionsfähig. Die Frontkämpfe wurden noch in einiger Entfernung ausgetragen. Die Stadt lag noch abseits der unmittelbaren Kampfzone. Die großen Offensiven der Roten Armee richteten sich vor allem gegen Ostpommern und den Raum Stettin/Altdamm, wo die 3. Panzerarmee zurückgedrängt und der Brückenkopf Altdamm bis spätestens 21.3. aufgegeben wurde.
Der Zeitzeugenbericht des Lothar Blask zeigt, wie Doberaner Reichsarbeitsdienst-Angehörige im März bei Stettin als faktische Kindersoldaten in völlig aussichtslose Abwehrkämpfe gerieten und dort den Zusammenbruch aller heroischen Kriegsmythen erlebten.
Das Stadtbild war von Flüchtlingstrecks u.a. aus Ostpreußen, Westpreußen, Pommern und dem Warthegau geprägt; viele Ankommende erreichten Bad Doberan in desolatem gesundheitlichem Zustand.
Die „Doberaner Nachrichten“ verbinden großspurige Durchhalteparolen (Abwehrschlachten am Rhein, „Heldenkampf von Posen“, Hetze gegen „Bolschewisten“ und Alliierte) mit lokalen Bekanntmachungen.
Dazu gehören Anordnungen zur Tierkörperverwertung, eine reichsweit angeordnete Rattenbekämpfungsaktion, Bekanntmachungen zu Stromsperren, zur Erfassung weiblicher Dienstpflichtiger des Jahrgangs 1927 (viele aus „geräumten Gebieten“) sowie Hinweise zu Lebensmittelkarten und Bekleidungsbewirtschaftung. Anzeigen für die „Kamp-Lichtspiele“ mit Ufa-Filmen zeigen, dass ein rudimentäres Kulturangebot auch als propagandistisches Normalitätssignal aufrechterhalten wurde.
Trotz Raummangels konnte an der Mädchenvolksschule, im ansonsten sehr eingeschränkten Schulbetrieb, zeitweise wieder Unterricht stattfinden.
Am 26. März fanden in Bad Doberan und Umgebung HJ-Aufnahmeappelle statt: Zehnjährige wurden als „Pimpfe“ bzw. „Jungmädel“ vereidigt und auf Treue zum „Führer“ verpflichtet, was die tiefe ideologische Durchdringung des Alltags gerade im Jugendbereich belegt.

Abb. 1: Junge aus Jungvolk (DJ) der Hitlerjugend, sog. Pimpf (1940). Deutsche Fotothek df_hauptkatalog_0746660.
Kirchlich blieb das Leben in reduzierter Form bestehen: Die Pfarrchronik meldet am 18. März eine Konfirmation „in alter Ordnung“ mit vielen Flüchtlingskindern und kirchliche Veranstaltungstermine wurden weiterhin in der Zeitung angekündigt.
Ein Soldat schildert auf einer Feldpostkarte Bad Doberan, Kühlungsborn und Heiligendamm als Stationen einer „Bäderfahrt“. Möglicherweise handelt es sich um einen Verletzten in einem der Reserve-Lazarette oder im kurzen Fronturlaub.
Angesichts der vorrückenden Roten Armee ordnete der Oberkirchenrat am 20. März heimliche Sicherungsmaßnahmen für die „vasa sacra“ der Kapelle in Althof an. Die liturgischen Geräte wurden in speziell angefertigten Kästen nahe der Kapelle vergraben und nur einem engen Personenkreis lokalisierbar gemacht. Was berichten die Archivalien und Zeitzeugendokumente über den März 1945 im Einzelnen [hier ein Auszug der Einträge vom 01.-09.03.1945]:
1 Lothar Blask (*11.11.1929): „Episoden aus meinem Leben“
– Ende 1944 bis Anfang 1946. Veröffentlicht im September 2013. Akte Stadtarchiv Bad Doberan ZS 1301. Fortsetzung des Berichts siehe hier im Buch unter Ende März 1945, Anfang April, 29.04.1945, 30.04.1945, 02.05.1945.
03.1945: Der oben [im Buch] aufgeführte Auszug 1 (s. Januar 1945) des Berichts des Lothar Blask (*11.11.1929) schildert im Rückblick seine Erfahrungen als Jugendlicher, als er im Herbst 1944 als Flüchtlingsschüler zunächst Unterricht in Waren (Müritz) erhält und dann als Vierzehnjähriger zum Reichsarbeitsdienst nach Bad Doberan eingezogen wurde.
Im März kommt der nun 15jährige an der Front bei Stettin (Ostfront) als Kindersoldat zum Einsatz und gerät später in britische Kriegsgefangenschaft. Die Aufzeichnungen zeugen von Not und Schrek-ken auf diesem Marsch und der Erkenntnis, dass der Krieg jeglichen Heldenmythos zerstört hatte:
„Im März 1945 erhielten wir den Marschbefehl, südöstlich von Stettin, in einer neu errichteten Hauptkampflinie mit unserer Batterie in Stellung zugehen. Das bedeutete, wir waren für den Erdkampf zur Panzerbekämpfung eingesetzt.
Der Marsch alleine dahin war für mich, und sicherlich für alle meine Kameraden, ein sehr tiefes deprimierendes Erlebnis. Ständig kamen uns auf dem Weg zur Front Flüchtlingstreck verwundete Soldaten und auch Kolonnen sowjetischer Kriegsgefangener entgegen.
Die Ränder der Straßen waren mit verschossenen Militärfahrzeugen und zerbrochenen Leiterwagen von Flüchtlingen gesäumt. In dieser Stimmung erreichten wir die Hauptkampflinie. Am Rande eines Dorfes gingen wir in Stellung. Wir hatten einfach Angst.
Die Helden waren schon lange gestorben.“1
März/ April 1945 – Im März und April 1945 konnten an der Mädchenvolksschule Bad Doberan (ab 14.11.1947 Mädchenoberschule, ab 1953 Lessingschule) nach Schließungen und Raummangel zeitweise wieder Unterrichtsstunden gehalten werden. Die Schulchronik vermittelt somit seltene Einblicke in das eingeschränkte, aber nicht vollständig unterbrochene Schulleben dieser schwierigen Zeit:
„Im März und April 1945 wurden die Räume zeitweise wieder frei, und es konnte Unterricht erteilt werden.“2
2 Akte Stadtarchiv Bad Doberan ZS393. Chronik der Mädchenvolksschule Bad Doberan (Lessingoberschule) 1945-51. Weitere Einträge aus der Schulchronik siehe Januar 1945, ab Ende April, ab Juli, ab 1.10.1945.
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Doberaner Stadtschule (Mädchenschule), 1947, Klasse 6a mit Schülerin Erika Stubbig (oben, 3. von rechts), Jahrgang 1933, eingeschult 1940. Sammlung des Sohns Peter Zimmermann (Kröpelin)
Anfang 03.1945: Die Sowjetarmee war nach Pommern vorgestoßen. Sie ließ Flugblätter verteilen, die an die Mecklenburger gerichtet waren. Darin baten 75 deutsche kriegsgefangene Offiziere und Soldaten, unauffällig ihren Angehörigen mitzuteilen, dass sie entgegen der deutschen Propaganda nicht in der Sowjetunion getötet wurden, sondern am Leben seien. Unter den Adressen war die eines Oberzahlmeisters aus Bad Doberan.3
Exkurs: Todesfälle im März
Auch für den März 1945 sind eine hohe Zahl an Todesfälle in Bad Doberan verzeichnet. Die für diese Publikation ausgewählten Einträge aus den Sterbebüchern betreffen vor allem Flüchtlinge aus den deutschen Ostgebieten sowie Soldaten.
Viele Todesfälle betrafen auch in diesem Monat Säuglinge und Kleinkinder, deren Familien sich auf der Flucht befanden, und die nach extremen Strapazen in der Kinderklinik an Krankheiten wie Grippe, Lungenentzündung, Durchfall, Ruhr, Sepsis oder Ernährungsstörungen sowie Lebensschwäche starben. Zahlreiche Kinder waren erst kurz zuvor auf der Flucht oder sogar „im Treck“ bzw. an Bord von Flüchtlingsschiffen geboren worden.
Häufig starben ältere Menschen und Fluchtgeschwächte an Herzschwäche, Altersschwäche oder infolge der Strapazen der Flucht, oft in Flüchtlingsunterkünften, etwa im Großherzoglichen Palais, und am Bahnhof.

Blick vom Wohnhaus Althöfer Straße (Clara-Zetkin-Straße) 16 im Jahr 1941 nach Südwesten zum Doberaner Bahnhof. Ältere Flüchtlinge und durch die Strapazen der Flucht Geschwächte kamen im Frühjahr 1945 am Bahnhof zu Tode, überwiegend infolge von Herz-und Altersschwäche, teils noch in den Zügen. Im Vordergrund sind die Anlagen der Kleinbahn Bad Doberan–Kühlungsborn zu erkennen, dahinter die Gleisanlagen der Deutschen Reichsbahn im Regelspurbetrieb auf der Strecke Rostock–Bad Doberan–Wismar. Im Hintergrund ein heute nicht mehr erhaltener Wasserturm. Weitere Aufnahmen der Bahnanlagen finden sich hier im Buch unter dem Datum 08.06.1945. Diese bislang unveröffentlichten Fotos erlauben einen Einblick in den früheren betrieblichen Umfang des Bahnhofs.
Bildnachweis: „Doberan-Album“ / H.-J. Seeger (Berlin). Sammlung Robert Dröse (Kühlungsborn).
3 Hermann Langer: „Alltag unterm Hakenkreuz (Teil 16) – Kampf bis fünf nach zwölf!“ Ostsee-Zeitung 16.04.1993.
Viele Todesfälle von Personen sind dokumentiert, die erst kurz zuvor nach Bad Doberan geflohen waren. Die amtlichen Sterbebücher listen Todesopfer mit Herkunft aus Ostpreußen, Pommern, Westpreußen, dem Warthegau sowie dem Inneren Reich.
Beispielhafte Einzelfälle für März 1945: -Udo Willy Franke aus Rostock, Kleinkind, 01.03., Durchfall und Grippe -Gerhard Immisch aus Thüringen, Soldat, 02.03., Hirnschuss, gestorben im Teillazarett Kurhaus -Emma Zimmerriemer, Witwe aus Ostpreußen, 14.03., Herzschlag am Bahnhof im Flüchtlingszug -Heidemarie Dillei, Neugeborenes, 14.03., Lebensschwäche, geboren an Bord eines Schiffes auf der Flucht von Ostpreußen, gestorben in Bad Doberan -Kurt Müller, Rittergutbesitzer aus Stettin, 17.03., Herzschwäche.
01.03.1945 – Todesfall laut Sterbebuch:
„C. Nr. 91. Bad Doberan, den 5. März 1945. Das Kind Udo Willy Franke, wohnhaft in Rostock-Dierkow, Hermann-Löns-Weg 5, ist am
1. März 1945 um 23 Uhr 30 Minuten in Bad Doberan, Kinderklinik, verstorben. (…)4 Todesursache: Durchfall und Grippe“5
02.03.1945 – Todesfall laut Sterbebuch:
„C1. Nr. 93. Bad Doberan, den 6. März 1945. Das Kind Gerd Uwe Raupach, wohnhaft in Posen, Dr. Wilhelmstraße 35, ist am 2. März 1945 um 13 Uhr Minuten in Bad Doberan, Kinderklinik, verstorben. (…)6 Todesursache: Pneumonie.“7 Flüchtling aus Posen (Wartheland).
4 „Der Verstorbene war geboren am 4. Januar 1945 in Seestadt Rostock (Standesamt Seestadt Rostock Nr. 28/1945). Vater: Zimmermann Ernst Willy Franke, wohnhaft in Rostock-Dierkow. Mutter: Olga Helene Franke geborene Steinmüller, wohnhaft in Rostock-Dierkow. Eingetragen auf schriftliche Anzeige der Verwaltung der Universitäts-Kinderklinik Rostock in Bad Doberan, Der Standesbeamte, In Vertretung, Starck.“ 5 Stadtarchiv Bad Doberan – Sterbebuch Band 21. 6 „Der Verstorbene war geboren am 31. Dezember 1943 in Elbing (Standesamt Elbing Nr. 9/1944). Vater: Hauptgefreiter Gerhard Erich Willi Raupach, wohnhaft in Posen. Mutter: Annemarie Edith Raupach geborene Konietzko, wohnhaft in Posen. Eingetragen auf schriftliche Anzeige der Verwaltung der Universitäts-Kinderklinik Rostock in Bad Doberan. Der Standesbeamte, In Vertretung: Starck.“ 7 Stadtarchiv Bad Doberan – Sterbebuch Band 21. 8 „Der Verstorbene war geboren am 30. November 1926 in Driebisch in Thüringen (Standesamt Nr. -). Vater: -. Mutter: -. Der Verstorbene war nicht verheiratet. Eingetragen auf schriftliche Anzeige der Verwaltung des Reserve-Lazaretts in Bad Doberan. Der Standesbeamte, In Vertretung: Starck.“
03.03.-02.05.1945 – Folgender dritter Abschnitt aus dem Fluchtbericht von Margit Wolf schildert, wie die Flucht ihrer Familie von Elbing (Ostpreußen) im März 1945 zur Ankunft in Bad Doberan führte. Die erste Zeit war geprägt von Unterkunft bei freundlichen Gastgebern, Nachrichten aus der Familie und den Ereignissen der letzten Kriegsphase:
„(…) [Wir] landeten am 3.3.45 in Doberan. Gleich der Bahnhof war uns sympathisch. Wir fanden hier bei netten, alten Herrschaften ein
9 Stadtarchiv Bad Doberan – Sterbebuch Band 21. Laut Kriegssterbefallanzeigen des Reserve-Lazaretts Bad Doberan Beisetzung am 06.03.1945. Stadtarchiv Bad Doberan Sammelakte 99 – Reserve-Lazarett, Kriegssterbefallanzeigen / Beisetzungen Friedhof „Ehrenhain“. 10 „Der Verstorbene war geboren am 23. Mai 1944 in Flatow, (Grenzmark) (Standesamt Flatow Nr. 140/1944). Vater: Versicherungsangestellter Richard Friedrich Gustav Höfke, wohnhaft in Stettin. Mutter: Luise Albertine Höfke geborene Kohls, wohnhaft in Stettin. Eingetragen auf schriftliche Anzeige der Verwaltung der Universitäts-Kinderklinik Rostock in Bad Doberan. Der Standesbeamte, in Vertretung: Starck.“ 11 Stadtarchiv Bad Doberan – Sterbebuch Band 21. 12 „Die Verstorbene war geboren am 18. Februar 1945 in Seestadt Rostock (Standesamt Seestadt Rostock Nr. 306/1945). Vater: -. Mutter: Witwe Martha Balden geborene Lenz, wohnhaft in Bischofsburg. Eingetragen auf schriftliche Anzeige der Verwaltung der Universitäts-Kinderklinik Rostock in Bad Doberan. Der Standesbeamte. In Vertretung: Starck.“ 13 Stadtarchiv Bad Doberan – Sterbebuch Band 21.
02.03.1945 – Todesfall laut Sterbebuch:
„C1. Nr. 99. Bad Doberan, den 6. März 1945. Der Füsilier, Tischlergeselle, Gerhard Immisch, wohnhaft in Driebisch/Thür. Zeichenrotherstraße 28 ist am 2. März 1945 um 22 Uhr 10 Minuten in Bad Doberan, Teillazarett Kurhaus, verstorben. (…)8 Todesursache: Hirnschuß.“9
03.03.1945 – Todesfall laut Sterbebuch:
„C1. Nr. 95. Bad Doberan, den 6. März 1945. Das Kind Christian Helmut Ewald Höfke, wohnhaft in Stettin, Am Hufeisen 32, ist am 3. März 1945 um 0 Uhr 15 Minuten in Bad Doberan, Kinderklinik, verstorben. (…)10 Todesursache: Lungenentzündung.“11 Flüchtling aus Pommern.
03.03.1945 – Todesfall laut Sterbebuch:
„C1. Nr. 96. Bad Doberan, den 6. März 1945. Das Kind Annelore Lenz, wohnhaft in Bischofsburg, Brunnenstraße 17, ist am 3. März 1945 um 16 Uhr in Bad Doberan, Kinderklinik, verstorben. (…)12 Todesursache: Dyspepsie.“13 Flüchtling aus Ostpreußen.
03.03.-02.05.1945 – Folgender dritter Abschnitt aus dem Fluchtbericht von Margit Wolf schildert,
wie die Flucht ihrer Familie von Elbing (Ostpreußen) im März 1945 zur Ankunft in Bad Doberan
führte. Die erste Zeit war geprägt von Unterkunft bei freundlichen Gastgebern, Nachrichten aus der Familie und den Ereignissen der letzten Kriegsphase:
„(…) [Wir] landeten am 3.3.45 in Doberan.
Gleich der Bahnhof war uns sympathisch. Wir fanden hier bei netten, alten Herrschaften ein kleines, bescheidenes Zimmerlein und Dank an Gott für die Gnade und Liebe, die wir täglich erleben durften und dürfen.“
9 Stadtarchiv Bad Doberan – Sterbebuch Band 21. Laut Kriegssterbefallanzeigen des Reserve-Lazaretts Bad Doberan
Beisetzung am 06.03.1945. Stadtarchiv Bad Doberan Sammelakte 99 – Reserve-Lazarett, Kriegssterbefallanzeigen / Beisetzungen
Friedhof „Ehrenhain“.
10 „Der Verstorbene war geboren am 23. Mai 1944 in Flatow, (Grenzmark) (Standesamt Flatow Nr. 140/1944). Vater: Versicherungsangestellter Richard Friedrich Gustav Höfke, wohnhaft in Stettin. Mutter: Luise Albertine Höfke geborene Kohls, wohnhaft in Stettin.
Eingetragen auf schriftliche Anzeige der Verwaltung der Universitäts-Kinderklinik Rostock in Bad Doberan. Der Standesbeamte,
in Vertretung: Starck.“
11 Stadtarchiv Bad Doberan – Sterbebuch Band 21.
12 „Die Verstorbene war geboren am 18. Februar 1945 in Seestadt
Rostock (Standesamt Seestadt Rostock Nr. 306/1945).
Vater: - . Mutter: Witwe Martha Balden geborene Lenz, wohnhaft in Bischofsburg.
Eingetragen auf schriftliche Anzeige der Verwaltung der Universitäts-Kinderklinik Rostock in Bad Doberan. Der Standesbeamte.
In Vertretung: Starck.“
13 Stadtarchiv Bad Doberan – Sterbebuch Band 21.
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Bad Doberan, Bahnhof (um 1930). Bildrechte: Deutsche Fotothek df_hauptkatalog_0045522
Aus weiteren Notizen: „4. März in Doberan, Bismarckstr. 6 bei Frühsorge angekommen.
16.3. Pappa Geburtstag – Nachricht von Tante Erna, Marta Hannchen, Hedwig, Lydia u. Anna. Ostern regnerisches Wetter, Pappa und ONKEL Ernst in Doberan. Am 1. Mai 1945 ist die weiße Flagge auf Doberan gehisst. Am 2. Mai Panzer auf Doberan.“14 (Fortsetzung siehe „08.05.1945-20.05.1946“)
04.03.1945 – Todesfall laut Sterbebuch:
„Nr. 101. C1. Bad Doberan, den 8. März 1945. Das Kind Reinhard Christian Trembitzki, wohnhaft in Allenstein, Soldauerstraße, ist am 4. März 1945 um 15 Uhr -Minuten in Bad Doberan, Kinderklinik, verstorben. (…)15 Todesursache: Sepsis, Grippe.“16 Flüchtling aus Ostpreußen.
05.03.1945 – Die Doberaner Nachrichten berichten auf der Titelseite über die militärische Lage im Westen, verbreiten propagandistische Durchhalteparolen und beschwören Kampfbereitschaft für die Zukunft.
Themen im Doberaner Kontext sind die Erfassung weiblicher Dienstpflichtiger des Jahrgangs 1927, betreffend diejenigen, die aus den geräumten Ostgebieten stammen, organisatorische Hinweise zur Tierkörperverwertung und Beratungsangebote für Freiwillige für die Wehrmacht und Waffen-SS. Zudem gibt es Hinweise auf örtliche Kinoveranstaltungen und eine propagandistische Parole Adolf Hitlers:
Ostsee-Bote / Doberaner Nachrichten – Schlagzeilen auf der Titelseite (Auswahl): „Den Blick vorwärts – Alle Kräfte im Kampf für die Zukunft“ / „Die große Westschlacht“ / „ ,Humane Kriegsführung‘ – Roosevelt findet den Bombenkrieg ,ideal und anständig‘ „ / „Kampf bis aufs Messer – Ribbentrop zu Churchills Unterhauserklärung“ / „Die Rede des Falschspielers – Roosevelt verlogener Bericht über Jalta“
„Bekanntmachungen. Die Erfassung der, aus den geräumten Gebieten, zurückgeführten weiblichen Dienstpflichtigen des Geburtsjahrganges 1927 erfolgt am Donnerstag, dem 8. März 1945, nachmittags von 14 – 16 Uhr, im Rathaus Zimmer 7. Bad Doberan, den 5. März 1945. Der Bürgermeister als Ortspolizeibehörde.
14 „Meine Flucht“ von Elbing (Ostpreußen) nach Bad Doberan vom 21.01. bis 03.03.1945 – von Margit Wolf, Jahrgang 1937 – Auszug 4: Die erste Zeit in Bad Doberan bis zum 2. Mai (Fortsetzung von „21.01.-26.01.1945“, „27.01.27.02.1945“ u. „27.02.-03.03.1945“). 15 „Der Verstorbene war geboren am 24. Januar 1945 in Königsberg /Pr. (Standesamt Königsberg/Pr. Nr. 122/1945).
Beratung von Freiwilligen und Bewerbern für die aktiven Offizier- bzw. Führerlaufbahnen, die Reserveoffizier- bzw. Reserveführerlaufbahnen und die Unteroffizier- bzw. Unterführerlaufbahnen
des Heeres und der Waffen-SS sowie die Auskunfterteilung an die Eltern erfolgt schriftlich und
mündlich durch den Nachwuchsführer des Heeres und der Waffen-SS, Rostock, Füsilierkaserne. Beratungsstunden Montag 8–18 Uhr.
Neuzugezogene Freiwillige und Führernachwuchs von Heer und Waffen-SS mit vorläufigen oder endgültigen Annahmescheinen melden sich mündlich oder schriftlich beim Nachwuchsführer, ebenso Bewerber für obige Laufbahnen.
[Anzeige:] Kamp-Lichtspiele Doberan. Eine ganze Woche Dienstag bis einschl. Montag 21.15 Uhr. Mittwoch 15 u. 21.15 Uhr, Donnerstag 15 u. 21.15 Uhr, Sonnabend 15 u. 21.15 Uhr, Sonntag 13 ½, 16 u. 21.15 Uhr, Montag 15 u. 21.15 Uhr.
„Die Neigungsehe!“ / Jugendliche unter 18 Jahren haben keinen Zutritt.



Filmtechnik im Kino „Kamp-Lichtspiele“. Bildquelle (3 Fotos): Buch ROCHOW / HAVEMANN 1993
Adolf Hitler – ,Den jüdisch-bolschewistischen Volksvernichtern und ihren westeuropäischen und amerikanischen Zuhältern gegenüber gilt nur ein Gebot: mit äußerstem Fanatismus und verbissener Standhaftigkeit auch die letzte Kraft einzusetzen, die ein gnädiger Gott den Menschen in schweren Zeiten zur Verteidigung seines Lebens läßt.‘ “17
08.03.1945 – Die Doberaner Nachrichten liefern
u.a. folgende Schlagzeilen auf der Titelseite: „Sowjetische Kräftegruppe bei Lauban eingeschlossen – Starke bolschewistische Angriffe bei Frankfurt und Küstrin scheiterten in Gegenstößen – Durchbruch zum Stettiner Haff verhindert – In Westpreußen feindlich Panzerangriffe nach tiefen Einbrüchen zum Stehen gebracht – Verlustreiche kanadische Angriffe auf Xanten – Rheinberg ging verloren – Straßenkämpfe in Köln – Der Fein im Vorgehen auf die Ahr – Terrorflieger warfen deutsches Lazarettschiff bei Angriff auf Saßnitz in
Brand“ / „Der Deutsche verteidigt jeden Meter Boden – Britisches Eingeständnis“18
09.03.1945 – Todesfall laut Sterbebuch:
„C1. Nr. 106. Bad Doberan, den 15. März 1945. Das Kind Roswitha Brigitte Bombe, wohnhaft in Sensburg/Ostpreußen, Blocksberg 4, ist am 9. März 1945 um 20 Uhr Minuten in Bad Doberan, Kinderklinik, verstorben. (…)Todesursache: Ernährungsstörung.“19 Flüchtling aus Ostpreußen.
Abb. 8: Saal im Kino „Kamp-Lichtspiele“.
17 Ostsee-Bote / Doberaner Nachrichten vom 05.03.1945, Stadtarchiv Bad Doberan, Akte ZF001. 18 Ostsee-Bote / Doberaner Nachrichten vom 08.03.1945, Stadtarchiv Bad Doberan, Akte ZF001. Keine Doberanspezifischen Beiträge. Die Zeitung besteht offensichtlich ressourcenbedingt längst nur noch aus wenigen Seiten.
19 „(…) geboren am 2. Februar 1945 in Braunsberg (Standesamt Köslin Nr. -). Vater: Streckenwärter Johann Bombe, wohnhaft in Sensburg. Mutter: Marta Bombe geborene Sierke, wohnhaft in Sensburg. Eingetragen auf schriftliche Anzeige der Verwaltung der Universitäts-Kinderklinik Rostock in Bad Doberan. Stadtarchiv Bad Doberan – Sterbebuch Band 21.
Neu: Spenden fürs Münster-Deckengewölbe per Spenden-App


Die „Spenden-App“ ist ein digitales Werkzeug, mit dem Spenden über Smartphone, Tablet oder Computer Online-Spenden eingeworben werden können.
Die Doberaner Kirchengemeinde bietet damit eine unkomplizierte Möglichkeit, die Sanierung der De-ckengewölbe im Doberaner Münster gezielt zu unterstützen. Mit wenigen Klicks können Sie bequem spenden – auch dann, wenn Sie gerade nicht persönlich im Münster sind.
Scannen Sie dazu den hier abgedruckten QR-Code zur Spendenaktion „Deckengewölbe“ oder nutzen Sie den Link
https://spende.app/o/025f4edd-5940-48d9-ae08-c78b78c2eb75 .
Sie werden auf eine geschützte Spendenseite weitergeleitet, auf der der Spendenzweck „Deckengewölbe Doberaner Münster“ bereits voreingestellt ist. Dort tragen Sie Ihren Wunschbetrag ein und wählen eine der angebotenen Zahlungsarten. Ihre Spende wird dem Konto der Kirchengemeinde mit der Zweckbindung „Gewölbesanierung“ gutgeschrieben.
Ihre Spende kommt vollständig der Restaurierung der mittelalterlichen Deckengewölbe zugute und hilft mit, dieses außergewöhnliche Bauwerk für kommende Generationen zu erhalten. Schon kleine Beiträge tragen dazu bei, die umfangreichen Arbeiten zu finanzieren und den Fortgang der Restaurierung zu sichern. Praktisch bedeutet das: Anstelle von Bargeld oder Überweisungsträgern können Spenden schnell und unkompliziert digital gegeben werden. Die Doberaner Kirchengemeinde plant über diese Plattform weitere Spendenaktionen.
Die Plattform „spende.app“ wird EKD-weit (Evangelische Kirche in Deutschland) eingesetzt und ist so angelegt, dass Daten- und Zahlungssicherheit gewährleistet sind.
Wir sind sehr dankbar für jede Spende!
Münsterverwaltung, Martin Heider.
Doberaner Münster täglich zur Besichtigung geöffnet
Öffnungszeiten November-März:
Montag-Freitag: 10:45-15:00 Uhr
Samstag, Sonntag, Feiertag 10:45-16:00 Uhr
(keine Besichtigung und Führungen am Karfreitag und Heiligabend)
Öffnungszeiten April - Oktober:
Montag bis Samstag 10:00-17:00 Uhr
Sonntag und Feiertag 11:00-17:00 Uhr
Täglich 11, 13 und 14 Uhr Führungen im Münster (außer Heiligabend)
„Kinder führen Kinder“ – jeden Sonnabend um 11 Uhr (Mai-Oktober)
Adresse
Doberaner Münster
Klosterstraße 2
18209 Bad Doberan
FON: 038203 62716
Spenden Restaurierung
Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde Bad Doberan Ev.
Kennwort: Restaurierung Münster
IBAN: DE17 5206 0410 8505 0502 00
BIC: GENODEF1EK1
Öffnungszeiten
April-Oktober
Montag bis Samstag 10:00-17:00 Uhr
Sonntag und Feiertag 11:00-17:00 Uhr
November-März
Montag-Freitag: 10:45-15:00 Uhr
Samstag, Sonntag, Feiertag: 10:45-16:00 Uhr
Änderungen vorbehalten!
Das Münster ist außer Karfreitag und Heiligabend täglich zur Besichtigung geöffnet.
An Sonn- und Feiertagen ist um 9:30 Evangelischer Gottesdienst. Keine Besichtigung und Führung bis ca. 11:00.
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