Die Geschichte der Glocken im Münster zu Bad Doberan
Preis:
4,00 €
Themen des Heftes
- Zur Glockengeschichte des Klosters Doberan
- Ein „Zwischenspiel“ aus Eisen
- Reparatur der Glocke von 1301
- Planung der neuen Glocken
- Der heutige Glockenbestand der Doberaner Kirche
- Eine neue Heimat für eine alte Glocke
- Äußere Gestaltung der Glocken
- Die Glocke von 1301
- Die Glocke aus dem 15. Jahrhundert
- Die neuen Glocken
- Die Uhrschlagglocken
Das Doberaner Münster - Bau | Geschichte | Kontext
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Aus der Klostergeschichte: Der Doberaner Münzfund von 1804
Einleitung
An den Ruinen des Kreuzganges links am Weg zum Eingang des Münsters kündet ein großer Gedenkstein von einem Münzfund. Auf diesem kann man folgenden Text lesen:
„Hier an dieser Stelle ist am 12; November 1805 beim Nachgraben zwischen den alten
Klosterfundamenten gefunden worden: 1 päbstl. Münze, in der Grösse eines Guldens, 5 Louisdor an Gewicht, 1 dito etwas kleiner, aber dicker, von gleichem Gewicht und Stück, 12 doppelte Dukaten vom Gewicht eines Louisdors, 38 Stück päbstliche Dukaten, 133 dito, dito, 16 Species-Thaler In der Kruke mit Oese 112 Species-Thaler und 345 grosse dito. 275 kleine Silberstücke nach den Rostocker Schillingen In der Kruke ohne Henkel 3130 Silberstücke Am 14. November 1805 1 päbstl. Dukaten“
Viele Besucher verweilen schon für einige Minuten am Gedenkstein und studieren das linksseitig stehende Hinweisschild, bevor sie das Münster betreten. Nicht selten wird gefragt, wo die Münzen aus dem Fund geblieben sind. Doch ihre Frage bleibt oft unbeantwortet.
Zum Jahresende 1983/84 haben sich die Mitglieder der Fachgruppe Numismatik im Kulturbund der DDR-Bad Doberan Gedanken gemacht, wie sie die Informationslücken über den Münzfund schließen könnten. Es wurde eine Arbeitsgruppe gebildet, die ganz gezielt Informationen zum Thema zusammentragen sollte, um zu einem späteren Zeitpunkt eine Veröffentlichung in Buchform zu erarbeiten.
Die Grundlagen bildeten hierbei die akribischen Auswertungen archivierter Originalakten, Protokolle, Beschreibungen und Urkunden aus den Archiven und Museen des Landes, des Kreises, der Kirche und der Stadt. Da der Münzfund in seiner Gesamtheit schon in der Zeit kurz nach seiner Hebung auseinandergerissen wurde, nur Teile der Goldmünzen in die Großherzogliche Sammlung integriert und Großteile ohne schriftliche Nachweise verkauft oder versteigert worden sind, ist eine bildhafte Darstellung dieser originalen Fundmünzen schon 1994 nicht möglich gewesen. So entschied man sich damals für eine Publikation ohne Münzabbildungen.
Auf nachfolgenden Tafeln können die Doberaner Münzfreunde nun eine Auswahl an silbernen Münz-typen in Originalgröße zeigen, welche tatsächlich im Münzfund vertreten waren. So hat der Betrachter die Möglichkeit, diese kleinen, auch kulturhistorisch wertvollen Denkmale aus Metall besser kennenzulernen.
Fundumstände des Münzschatzes
Mit der Gründung des ersten deutschen Seebades 1793 in Heiligendamm bei Doberan wurde der Bau einer Chaussee von Doberan nach Heiligendamm erforderlich. Dieser Bau begann mit der Erweiterung des „Grünen“ oder „Rostocker Tores“ in der Ringmauer des Klosters/ Das Tor liegt im östlichen Teil der Mauer gegenüber dem Buchenberg. Im Zuge der Arbeiten an der Chaussee (Fahrweg), die in annähernder Ost-West Richtung südlich der Klosterkirche durch das Klostergelände führt, stieß man auf Reste alter Fundamente.
Herzog Friedrich Franz I. von Mecklenburg hatte ein starkes Interesse an den Altertümern seines Landes und förderte zielgerichtete Grabungen. Daraus resultiert auch seine Weisung an das Amt
Doberan, Untersuchungen an den festgestellten Fundamenten und weiteren „Erhebungen“ im
sogenannten Ziergarten durchzuführen. Ein großer Teil des von den Mauern umschlossenen Klostergeländes war in den Jahren vor Beginn der Grabungen als Englischer Garten angelegt worden. Der genaue Zeitpunkt des Beginns der Grabungen ist nicht bekannt. Offensichtlich ist aber, dass die Arbeiten über einen längeren Zeitraum vor dem 13.11.1804 erfolgten.


Im Zusammenhang mit diesen Ausgrabungen wurden Münzen gefunden.
Darüber informieren die Herren Heuckendorff, Schumacher, Wuesthoff und Wachenhusen in drei Berichten vom 13. und 14.11. sowie am 6.12.1804. Daraus geht hervor, dass mit den Ausgrabungen die Tagelöhner Johann Boldt, Hans Upplegger, Krohn, Schaaren, Buhrmeister und Buhr unter Aufsicht des Amtslandreiters Krieg beschäftigt waren. Am 13.11.1804 gegen 17.00 Uhr meldeten diese dem Amtsverwalter Heuckendorff, dass sie rechter Hand an den Fahrwegen zum Buchenberg-Tor (Rostocker Tor) einige Goldmünzen und beim sofortigen Nachsehen an der unmittelbaren Fundstelle eine kupferne Dose mit Deckel und zwei irdene Gefässe (Kruken) gefunden hätten, in denen Gold-und Silbermünzen enthalten waren. Heuckendorff übergab den Fund dem Amtmann Schumacher. Dieser wies an, dass der Amtshauptmann Wachenhusen den Fundort aufsucht.
Die Fundstelle war 16 – 18 Zoll tief, sandig und lag unter einem alten Fußboden nahe den Fundamenten. Da es bereits anfing, dunkel zu werden, wurde Krieg beauftragt, mit Hilfe einiger Tagelöhner und des Gerichtsdieners Junge über Nacht am Fundort wache zu halten. Obgleich man keinen Grund hatte, die Ehrlichkeit der Tagelöhner anzuzweifeln, wurden diese kontrolliert (visitiret), ob sie sich nicht einige Münzen angeeignet hätten. Dies traf aber nicht zu.
Noch am selben Abend wurde im Hause des Amtmanns Schumacher der Fund näher untersucht und ein Register angelegt.
Ein Vergleich dieses Registers mit der Inschrift des Gedenksteines lässt außer der falschen Jahresangabe noch weitere Differenzen erkennen/ So wurden augenscheinlich aus „1 ein halb dito“ durch die zahlenmäßige Darstellung „112 Species-Thaler“/ Offenbar wurde das erste Inventar beim Abschreiben später verkürzt, wobei aus 1 ½ Thaler durch Zusammenrücken der Ziffern „112 Species-Thaler“ wurden/ !us „545 Stueck in der Groesse 1/3 und 1/6 Rthl“ des Inventars wurde „und 345 grosse dito“ auf der Tafel.
Bemerkenswert ist, dass Lisch (1841) diese Differenzen zwischen Inventarlisten und Inschriften des Gedenksteines entgangen sind. Zudem ist in der Wiedergabe der Gedenksteininschrift bei Lisch ein weiterer Fehler entstanden/ Statt „3130 Silberstuecke“ sind dort nur „313 Silberstuecke“ genannt/
Schumacher äußert die Ansicht, dass die Hälse der Krüge entweder schon beim Einsturz dieses Klostergebäudes oder beim Nachgraben abgebrochen und die herumliegenden Münzen herausgefallen waren.
Am 14.11.1804 gegen 10.00 Uhr wird der Amtslandreiter Krieg zum Herzog gesandt, um diesem die aufgefundenen Münzen einschließlich der Fundgefäße und den Bericht vom 14.11., unterzeichnet von Wachenhusen, Schumacher und Wuesthoff, sowie das erwähnte Register zu überbringen. Mit der weiteren Aufsicht der Tagelöhner bei den Grabungsarbeiten wird der herzogliche Gärtner Nussbaum aus Doberan beauftragt.
Zum Verbleib des Fundes
Wie bereits erwähnt, wurde am 14.11.1804 der Amtsreiter Krieg zum Herzog gesandt, um diesen die aufgefundenen Münzen einschließlich der Fundgefäße zu überbringen. Am 13.11.1804 wurde als Aufenthaltsort des Herzogs Gelbensande erwähnt, am 14.11.1804 Hirschburg (herzogliches Jagdschloss zwischen Ribnitz-Damgarten und Graal-Müritz). Es ist nicht Anliegen dieser Arbeit, die exakten Übergabedaten und -orte zu bestimmen; Tatsache ist aber, dass der gesamte Fund nach Ludwigslust überführt wurde. Dort sollte er in die bereits vorhandene herzogliche Münzsammlung eingegliedert werden. Dazu war aber eine exakte Bestimmung der Münzen notwendig. Diese erfolgte, indem ein nicht bekannter Verfasser in einem undatierten „atalogus von denen in den Ruinen des verwüsteten Klosters Dobberen bey Aufgrabung derselben am 13. und 16. November 1804 gefundene goldene und silberne Münzen;“ eine detaillierte Beschreibung der Silbermünzen vornahm.
Auf einer Seite des „atalogus“ ist vermerkt: „Die Goldmünzen hat der Cammerherr von Oertzen die Güte gehabt zu beschreiben, und ist diesem Catalogus beygelegt.“ Doch ist die Beschreibung der Goldmünzen in diesem „atalogus“ nicht vorhanden. In den Akten befindet sich nur ein Blatt, auf dem neun Goldmünzen beschrieben sind, darunter die beiden portugiesischen Münzen, die Heuckendorff in seinem Register vom 13.11.804 erwähnt.
Fundort
Der heutige Lageort des Gedenksteines markiert nicht mehr den Fundort. Der Stein wurde für den Bau des Parkplatzes 1970 umgesetzt. Denkt man sich von der Ostseite des Münsters, in der Höhe der ersten Seitenkapelle, eine gerade Linie in südlicher Richtung in einer Länge von ca. 53 m und verfolgt diese bis etwa über die Hälfte des Parkplatzes, so dass man in westlicher Richtung an der vorderen Fassade des Küsterhauses gerade vorbeisehen kann, ist der Platz erreicht, an dem erwähnter Anbau stand und der Gedenkstein ursprünglich lag, also der Fundort des Doberaner Münzfundes von 1804. Ob sich in dem Anbau die alte Schatzkammer oder die Rentmeister-Zelle befand, ist nicht zweifelsfrei geklärt. Auf jeden Fall hatte der Anbau relativ starke Fundamente, die einen massiven Bau tragen konnten.

Für weitere Hinweise und Nachfragen
Kontakt: INTERESSENGEMEINSCHAFT DOBERANER MÜNZFREUNDE E-Mail: doberaner-muenzfreunde@web.de
Die Grundlage dieser Abhandlung bildet das Buch „Der Doberaner Münzfund von 1804“, herausgegeben vom den Doberaner Münzfreunden e.V. im Kulturbund, Landesverband Mecklenburg-Vorpommern, Bad Doberan 1994, Autorenkollektiv um Jürgen Hamann, Mitautoren: Klaus Börner, Heinz Decker und Paul Janou. Mit freundlicher Unterstützung von Rolf Mohr.
Durch die Initiative der Doberaner Münzfreunde wurde in Kooperation mit der Münsterverwaltung die Lesbarkeit der Informationstafel am Gedenkstein verbessert und ein QR-Code angebracht, der den Interessierten vor Ort vom Handy oder anderen Endgeräten aus den Link auf die oben veröffentlichten Informationen ermöglicht.

Hort der Münsterschule unterstützt Deckengewölbesanierung

Der Hortleiter der Christlichen Münsterschule Bad Doberan, Emanuel Loch, hat im Rahmen des Schülerprojekts „Kleine Kirchenentdecker auf großer Tour“ eine GoFundMe-Aktion zugunsten der Deckengewölbe initiiert. Das Spendenziel wurde mit 760 Euro übertroffen!
Im Rahmen der Projektwoche „Kleine Kirchenentdecker auf großer Tour“ initiierte der Hortleiter der Christlichen Münsterschule Bad Doberan, Emanuel Loch, eine Spendenaktion zugunsten der Sanierung des Deckengewölbes im Doberaner Münster.
Im Onlineaufruf wurde besonders die geistliche Bedeutung des Bauwerks hervorgehoben. „Das Münster ist für unsere Schul- und Hortgemeinschaft weit mehr als ein historisches Bauwerk. Hier feiern wir gemeinsam Andachten, Gottesdienste und die Feste des Kirchenjahres. Zugleich betonte er, das Münster sei „für unsere Kinder ein zusätzlicher wichtiger Ort unseres gelebten religiösen Lebens.
Die Spendenaktion wurde als Beitrag zum Erhalt des Münsters für kommende Generationen verstanden. „Deshalb möchten wir dazu beitragen, dass dieses einzigartige Bauwerk auch für kommende Generationen erhalten bleibt. Mit Ihrer Spende unterstützen Sie die Arbeiten am Deckengewölbe und helfen dabei, die ursprüngliche Schönheit des Münsters zu bewahren. Jeder Euro zählt.
Abschließend dankte das Hortteam allen Unterstützenden „für Ihre Unterstützung und dafür, dass Sie gemeinsam mit uns Verantwortung für dieses besondere Wahrzeichen unserer Stadt übernehmen“ und unterstrich so die enge Verbundenheit zwischen der Christlichen Münsterschule mit ihrem Hort und der Kirchengemeinde samt Münster.
Im Rahmen der Aktion wurde sogar an einem Samstag während des Stadtfestes ein Kuchenbasar durchgeführt. Das eigentliche Spendenziel wurde übertroffen; letztendlich kamen 760 Euro zusammen.
Wir sagen herzlichen Dank an die Initiatoren und Spender!
Foto : Hortleiter Emanuel Loch nach der Übergabe der Spende mit Patenschaftsurkunde, zusammen mit Konstanze Heider (Mitarbeiterin in der Münsterverwaltung).
Inventarisation mittelalterlicher Glasmalereien von um 1300

Im Rahmen des internationalen Forschungsprojekts Corpus Vitrearum Medii Aevi (https://corpusvitrearum.org/; https://corpusvitrearum.de/) werden sämtliche vor 1550 entstandenen Verglasungen in Mecklenburg-Vorpommern und somit auch die im Doberaner Münster fotografiert, kunsthistorisch erforscht und abschließend in einem Corpusband publiziert.
Die Glasmalereien des Doberaner Münsters sind um 1300 entstanden und gehören damit zu den ältesten Verglasungen Norddeutschlands. Sie werden dabei einen zentralen Bestandteil bilden und wurden nun Mitte Juli 2026 inventarisiert. Die Felder wurden hierfür ausgebaut, von der Vorder-und Rückseite untersucht und in einer Stellage professionell fotografiert.
Zugleich erfolgte ein restauratorischer Kontrolltermin. Dabei prüfte man Abplatzungen, Schimmelbefall, Glaskorrosion sowie die Wirksamkeit von Schutzverglasung und Haltekonstruktion und reinigte Scheiben, Halterungen und Schutzgläser mit einem Wasser-Ethanol-Gemisch.
Die Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften finanzierte die Gerüststellung für die bei den betroffenen Fenster. Ausbau und restauratorische Begleitung erfolgten durch Dipl.-Rest. Kathrin Rahfoth, Erfurt. Die Kosten hierfür tragen die Kirchengemeinde (Münsterhaushalt) und der Denkmalfonds des Kirchenkreises Mecklenburg gemeinsam. Als Fotograf war Holger Kupfer tätig. Die Aufnahmen stehen der Kirchengemeinde kostenfrei zur Verfügung.
Die Maßnahme betrifft die Depotfenster nord XIV im nördlichen Seitenschiff und süd XV (oben) im südlichen Seitenschiff, in denen seit den späten 1970er-Jahren beziehungsweise seit dem späten 19. Jahrhundert der größte Teil der mittelalterlichen Scheiben versammelt ist. Die Arbeiten dauerten knapp zwei Wochen.

Schadhafte Windstangen von um 1978 brauchen Ersatz
Die Inventarisation der mittelalterlichen Glasmalereien von um 1300 brachten Schäden an den Stabilisierungs-und Halterungselementen zum Vorschein, die im Idealfall im Kontext des Ausbaus zum dauerhaften Erhalt des wertvollen Glasbestands behoben werden sollen.
Die Maßnahme hatte auch das Ziel, zu prüfen, ob es Abplatzungen, Schimmelbefall oder Korrosion gibt und ob die Schutzverglasung und Luftzirkulation noch funktionieren. Diplom-Restauratorin (FH) Kathrin Rahfoth und alle am Projekt Beteiligten mussten im Rahmen des Ausbaus der Glasfenster und der konservatorischen Bearbeitung zur fotografischen Erfassung der Glasfelder feststellen, dass sich die rückseitig mit Kupferdraht befestigten Windstangen aus der Zeit um 1978 (Glaswerkstatt Hajna, Erfurt) sehr stark korrodiert haben.
Um einen Abtrag von Korrosionsprodukten in die Oberflächen der Glasfelder zu vermeiden, wird empfohlen, das Windstangenmaterial gegen Kupferrundstab auszutauschen. Die Vorhangkonstruktion im Fenster zur Montage der nach innen vorgehängten Glasfelder erfolgte mit Eisenschrauben, die korrodiert sind; auch hier wird der Austausch gegen Edelstahlschrauben empfohlen.
Zu den notwendigen Maßnahmen zählen der Ersatz der vorhandenen Windstangen durch neue Windstangen aus Kupferrundstab 8 mm, das Ablöten der vorhandenen Windstangen, das Lösen der Kupferdrahthaften und deren Austausch durch neue Kupferdrahthaften, da die vorhandenen Drahthaften brüchig und nicht wiederzuverwenden sind. Hinzu kommen der Zuschnitt des Kupferrundstabes und das Abflachen der Enden sowie das Auflöten auf den vorhandenen Kupferrahmen. Insgesamt sind 101 Windstangen und etwa 550 Drahthaften zu erneuern, ebenso rund 200 Schrauben zur Befestigung der Vorhangkonstruktion.
Nun ist die Münsterverwaltung der Kirchengemeinde im Kontakt mit den kirchlichen und staatlichen Baubehörden, um die Maßnahme inhaltlich zu klären, aber insbesondere eine tragfähige Finanzierung für diese ungeplante Maßnahme sicherzustellen.
Zusammenstellung: Martin Heider (unter Verwendung der Projekt-und Angebotsunterlagen von Dr. Markus Mock (Wissenschaftlicher Mitarbeiter Glasmalereiforschung des Corpus Vitrearum Medii Aevi) und Diplomrestauratorin (FH) für Glasmalerei und Glasfenster Kathrin Rahfoth. Foto 1: Martin Heider, Foto 2: Kathrin Rahfoth.
Münsterkonzerte im August 2026
Münsterklänge - hörbarer Glaube aus Tradition
Seit über 800 Jahren gibt es eine ununterbrochene kirchenmusikalische Praxis in Bad Doberan und bereits seit der Klosterzeit die Pflege der Orgelmusik. Dort, wo früher Zisterziensermönche ihre klösterlichen Gesänge anstimmten, erklingen heute in einzigartiger Akustik viele verschiedene Instrumente und Musikstile. Herzliche Einladung zu folgenden fünf Geistlichen Abendmusiken im August.
07. August 2026 19:30
LA FIESTA MUSICA
MITREISSENDES BLÄSERFEUERWERK
mit Werken von Georges Bizet, Enrique Crespo, Louis Moreau Gottschalk u.a.
Ensemble emBRASSment
Lukas Stolz, Christian Scholz Trompete
Jakob Knauer Horn
Lars Proxa Posaune
Nikolai Kähler Tuba

14. August 2026 19:30
O FRONDENS VIRGA - WENN DER HIMMEL ERBLÜHT
GEISTLICHES KONZERT ZU MARIÄ HIMMELFAHRT
mit klösterlichen Gesängen der Hildegard von Bingen, Zisterzienser, Franziskaner u.a
Duo Scivias
Eva-Maria Karras Gesang
Hans-Dieter Karras Harfe, Drehleier, Portativ

21. August 2026 19:30
HIMMEL & HERZ: BACH TRIFFT HÄNDEL
FESTLICHES KONZERT FÜR TROMPETE & ORGEL
mit Werken von Johann Sebastian Bach und Georg Friedrich Händel
Hannes Maczey Trompete
Aleksandr Volkov Orgel

28. August 2026 19:30
DUO DER TIEFEN STIMMEN
GESÄNGE ÜBER GLAUBEN, LIEBE UND LEBEN AUS VIER JAHRHUNDERTEN
mit Werken von Schütz, Bach, Mendelssohn, Dvorak, Franck, Delibes, Jenkins, Lloyd-Webber u.a.
Julia Fercho Alt
Martin Müller-Schweinitz Bass
Matthias Bönner Orgel

Weitere Münsterkonzerte ab September im Überblick


Einen Gesamtüberblick aller Konzerte in 2026 erhalten Sie hier 〉 〉
Zusatzkonzert am Sonntag 18.10.2026 um 17 Uhr
Benefizkonzert zugunsten der Restaurierung des Hauptportals
Konzert für Orgel, Trompete und Horn
An der Orgel: Werner Lamm (Hamburg)
Trompete, Flügelhorn und hohes Horn: Boris Havkin (Hamburg)
Veranstalter: Münsterbauverein Bad Doberan e.V.

Die Buchung der Bus-Fahrt muss vorab erfolgen und beinhaltet Plätze zum Konzert in einem reservierten Bereich im Münster. Buchung unter: Joost’s-Reisebüro: Tel. 038203-86111 oder www.joost.de/muenster
Der Erzengel Michael und das gesamte Portal brauchen Ihre Spende!


4.805 Euro sind bereit gespendet – 32 % vom Spendenziel
Auf der Internetseite vrbankmecklenburg.de/doberanermuenster startete am 13. Juli 2026 die Spendenphase der gemeinsamen Crowdfunding-Aktion der VR-Bank Mecklenburg und des Münsterbauvereins Bad Doberan.
Warum findet der Münsterbauverein Bad Doberan, dass dies Projekt wichtig ist ?
Der Münsterbauverein Bad Doberan e.V. hält das Projekt für wichtig, weil das Hauptportal ein zentrales „Gesicht“ des Münsters ist und entscheidend für die Gesamtwirkung der Südfassade und den ersten Eindruck der Besucherinnen und Besucher ist. Als Haupteingang markiert es den Übergang in den Kirchenraum und hat damit eine besondere liturgische, denkmalpflegerische und touristische Bedeutung.
Die geschnitzte Eichenholztür mit der Figur des Erzengels Michael ist ein qualitätvolles Werk der Neugotik des 19. Jahrhunderts und Teil des kunsthistorischen Gesamtwerts des Münsters, das ein Bauwerk von nationaler Bedeutung mit internationalem Kunstwert ist und als „Perle der acksteingotik“ gilt. Alters-und Wetterschäden gefährden Substanz und Detailreichtum dieser Arbeit; ohne rechtzeitige Restaurierung wären Verluste unvermeidlich.
Der Verein sieht es als seine Aufgabe, das Münster und seine Ausstattung im Sinne eines Generationenprojekts zu bewahren und für kommende Generationen erlebbar zu halten. Das Crowdfunding zum Portal ermöglicht es, viele Menschen konkret an dieser Verantwortung zu beteiligen.
Spenden für das Hauptportal des Münsters
Spenden erbitten wir über den Crowdfunding-Link vrbankmecklenburg.de/doberanermuenster oder den ebenfalls dorthin verlinkenden QR-Code im obenstehenden Plakat
oder alternativ auf das Konto des Münsterbauvereins Bad Doberan e.V. IBAN: DE69 1406 1308 0002 3032 56 BIC: GENODEF1GUE Verwendungszweck: Münsterportal Spenden sind steuerlich absetzbar. Gerne stellen wir Spendenquittungen aus!
Herzlichen Dank für jegliche Unterstützung!
212.514 Euro Spenden und Patenschaften fürs Deckengewölbe
Die Patenschaftsaktion im Doberaner Münster erbrachte seit ihrem Start im Sommer 2022 bis zum 28. Juni 2026 diese bemerkenswerte vorgenannte hohe Summe..

Patenschaftsaktion, Spenden und Zahlungswege
Für den Abschnitt vier der Gewölbesanierung, das südliche Querhaus, wurden dankenswerterweise bereits 31.014 Euro gespendet und noch 21.736 Euro benötigt. Einheimische und Gäste können weiterhin Patin oder Pate für Gewölbefelder werden, zum Beispiel 20×20 cm für 10 Euro oder 1 m² für 250 Euro, und erhalten dafür eine namentliche Patenschaftsurkunde. Auf einem Plan im Münster werden die vergebenen Felder markiert, so dass sichtbar wird, wo das „eigene“ Stück Gewölbe liegt.
Spenden werden erbeten auf das Konto des Kirchenkreises Mecklenburg:
I!N. DE17 5206 0410 8505 0502 00, Kennwort. „Gewölbe Doberaner Münster“
Patenschaften können auch direkt an der Münsterkasse bar oder per Karte und per Spende-App übernommen werden – jeder Euro zählt.
Dank für Patenschaften, Spenden und Fördergelder
Ganz herzlicher Dank gilt allen bisherigen und zukünftigen Spenderinnen und Spendern sowie Patinnen und Paten aus ganz Deutschland und darüber hinaus! Sie unterstützen damit entscheidend die Aufbringung der Eigenmittel, die notwendig sind, um Fördergelder zu erhalten.
Die Gesamtsanierungskosten für die große Sanierungsphase von 2022-2027 betragen 2,6 Millionen Euro. Dankenswerterweise unterstützen die folgenden beiden großen Fördergeldgeber den aktuellen Bauabschnitt: -der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages -Kirchenkreis Mecklenburg innerhalb der Nordkirche aus Patronatsmitteln
Martin Heider
Im Münster und Beinhaus den Salzen auf der Spur – die Arbeiten gehen weiter

Informationen zum Studium an der HAWK Hildesheim:
https://www.hawk.de/de/studium/studiengaenge/bsc-konservierung-und-restaurierung-hildesheim
Studierende der HAWK Hildesheim führen die Untersuchungen im Bad Doberaner Münster und dem Beinhaus fort.
Im Februar 2026 war eine Gruppe Studierender der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst in Hildesheim, der HAWK, bereits am Bad Doberaner Münster, um dort Untersuchungen durchzuführen. Die Untersuchungen beschränkten sich auf die Wandmalereien am Grabgelege des Oktogons und des Chorumgangs sowie die Wandmalereien des Beinhauses des Bad Doberaner Münsters. Im Rahmen der Projektwochen des Bachelorstudiums Konservierung und Restaurierung von Steinobjekten und Architekturoberflächen1 führten Anfang Juli die elf Studierenden weitere Untersuchungen und Festigungsmaßnahmen an Wandmalereien des Bad Doberaner Münsters sowie an den Wandmalereien des Beinhauses durch.
Rosalie Trentzsch, Sophie Tappe, Sarah Naumann und Chiara Stuchlik befassten sich mit dem Chorumgang, Carla Jungfleisch und Louis Rist sowie Vivien Thamm und Meilinn Sophie Flüh arbeiteten an den Wandmalereien des Grabgeleges und Laetitia Wimmer, Vivian Wißmann und Julia Martin arbeiteten an den Wandmalereien im Beinhaus.
Betreut werden die Studierenden von Prof. Dr. Barbara Beckett, Dozentin für den Fachbereich Steinobjekte und Architekturoberfläche und Dipl.-Rest. M.A. Annelie Ellesat-Brümmer, wissenschaftliche Mitarbeiterin für den Fachbereich Steinobjekte und Architekturoberfläche sowie von der Steinrestauratorin M.A. Julia Tomiatti-Kleinwächter. In Kooperation mit Prof. Dr. Constanze Messal, Professorin für Mikrobiologie in der Restaurierung an der HAWK, werden kleine Material- und Salzproben, die an den Wandmalereien entnommen wurden, analysiert.

Restaurierungsstudierende der H!WK bei der Reinigung sowie Festigung der Malschicht: Links: Reinigung der Malerei am Oktogon, Mitte: Festigung der Malschichtschollen am Pfeiler im Kirchenschiff, rechts: Festigung puderartige Malschicht einhaus
Schadensphänomene in Bauwerken hängen häufig mit dem Klima der Umgebung zusammen, deshalb werden zu Beginn der zweiten Projektwochen die Beobachtungen aus dem Winter erneut beurteilt. Hat sich aufgrund des veränderten Klimas das Erscheinungsbild der Wandmalereien verändert? Sind die Salzausblühungen in Lösung gegangen? Diese Fragen galt es zu klären, bevor mit der Festigung der Malschicht begonnen wurde.
Die gelösten Schollen sowie die puderartige Malschicht wurde an den alereien mittels eines Celluloseethers, welcher bei den Schollen hinterspritzt und bei der puderartigen Malschicht über Japanpapier mit einem Pinsel aufgetragen wurde, gefestigt. Neben den Festigungsmaßnahmen werden zusätzlich Proben der Salze sowie eines auf der Malschicht aufliegenden Weißschleiers genommen. Diese werden analysiert, um Aussagen über die Salzbelastung treffen zu können.
Die Malereien sind jetzt erstmal wieder stabil, bis anhand der Analyseergebnisse ein weiterreichendes Erhaltungskonzept entwickelt werden kann, um die wertvollen Malereien auf lange Sicht zu erhalten.
In den Mittagspausen konnten die Studierenden in der Suppenküche der Münstergemeinde zu Mittag essen und der Feierabend wurde entspannt an der Ostsee verbracht. Die Studierenden möchten sich bei den Mitarbeitern für den freundlichen Empfang und das gute Essen bedanken. Weiterer Dank gilt der Münsterverwaltung der Ev.-Luth. Kirchengemeinde für die Organisation der Übernachtung und den zahlreichen Helfern im Münster. Vor allem gilt der Dank dem Ehepaar Heider, welches stets für praktische Fragen und die Zuarbeit von historischen und jüngeren Unterlagen aus dem Archiv der Münsterverwaltung zur Verfügung stand.
Das Projekt wird durch die kirchlichen und staatlichen Denkmalbehörden fachlich begleitet und dankenswerterweise finanziell gefördert durch den Denkmalfonds der Nordkirche.
Text: Meilinn Sophie Flüh
Abbildungen: Barbara Beckett und Annelie Ellesat-Brümmer
Gottesdienste und Andachten im August 2026

Zu den Gottesdiensten und Andachten lädt das Münstergeläut zum Lobe Gottes ein.
Herzliche Einladung zu folgenden Gottesdiensten und Andachten:
Sonntag (außer 30.08.2026)
9.30 Uhr – Evangelischer Gottesdienst (im Münster)
30.8. 2026 - 11 Uhr – Familiengottesdienst und Gemeindefest (Wiese am Gemeindezentrum)
Mittwochs
12.00 Uhr – Mittagsgebet mit Orgelmusik (Münster)
Donnerstag 06.08.2026
8.00 Uhr – Mette (Morgenandacht im Münster)
19.30 Uhr – Abendgebet mit Taizégesängen (Münster)
Samstags
19:00 Uhr – Abendandacht (Kapelle Heiligendamm)
Samstag 22.08.2026
9.00 Uhr – Einschulungsgottesdienst der CMS (Wiese am Gemeindezentrum)
Weitere Veranstaltungen der Ev.-Luth. Kirchengemeinde – u.a. die Andachten in den Pflegeheimen und in der Rehabilitationsklinik „Moorbad“, Junge Gemeinde, Angebote für Kinder, Musikalische Gruppen, Bibel- und Männerkreis – unter https://www.muenstergemeinde-doberan.de/
Erfolgreiche Stein- und Bücheraktion fürs Deckengewölbe

Am Doberaner Münster laufen weiterhin eine Stein- und Bücheraktion zur Unterstützung der aufwendigen Gewölbesanierung. Die Bestände nehmen deutlich ab:
Gegen eine Spende (Richtwert 5 Euro) können historische Bodenplatten aus den 1960/70er Jahren erworben werden, die im Zuge denkmalpflegerischer Maßnahmen durch zum historischen Befund passendere Steine ersetzt wurden. Die gekennzeichneten Platten liegen im Münster zur Abholung bereit.
Als besonderes Andenken werden diese häufig in kleineren Stückzahlen von Einheimischen und Besuchern erworben. In zwei Fällen sind es größere Stückzahlen zur Neugestaltung von Terrassen. In einem Fall waren es 175 Exemplare, weitere rund 300 sind vorbestellt, so dass die Bestände nun deutlich abnehmen und sich der Spendenstand weiter erhöht.
Parallel dazu werden im nördlichen Seitenschiff Bücher aus den Beständen der Münsterbibliothek und der Handbibliothek der Münsterverwaltung zur Mitnahme angeboten.
Das Angebot reicht von Reiseliteratur über Kunst- und Architekturführer bis zu theologischen Titeln; auch hier sind Spenden für die Gewölbesanierung herzlich erbeten.
Martin Heider
Neu: Spenden fürs Münster-Deckengewölbe per Spenden-App


Die „Spenden-App“ ist ein digitales Werkzeug, mit dem Spenden über Smartphone, Tablet oder Computer Online-Spenden eingeworben werden können.
Die Doberaner Kirchengemeinde bietet damit eine unkomplizierte Möglichkeit, die Sanierung der De-ckengewölbe im Doberaner Münster gezielt zu unterstützen. Mit wenigen Klicks können Sie bequem spenden – auch dann, wenn Sie gerade nicht persönlich im Münster sind.
Scannen Sie dazu den hier abgedruckten QR-Code zur Spendenaktion „Deckengewölbe“ oder nutzen Sie den Link
https://spende.app/o/025f4edd-5940-48d9-ae08-c78b78c2eb75 .
Sie werden auf eine geschützte Spendenseite weitergeleitet, auf der der Spendenzweck „Deckengewölbe Doberaner Münster“ bereits voreingestellt ist. Dort tragen Sie Ihren Wunschbetrag ein und wählen eine der angebotenen Zahlungsarten. Ihre Spende wird dem Konto der Kirchengemeinde mit der Zweckbindung „Gewölbesanierung“ gutgeschrieben.
Ihre Spende kommt vollständig der Restaurierung der mittelalterlichen Deckengewölbe zugute und hilft mit, dieses außergewöhnliche Bauwerk für kommende Generationen zu erhalten. Schon kleine Beiträge tragen dazu bei, die umfangreichen Arbeiten zu finanzieren und den Fortgang der Restaurierung zu sichern. Praktisch bedeutet das: Anstelle von Bargeld oder Überweisungsträgern können Spenden schnell und unkompliziert digital gegeben werden. Die Doberaner Kirchengemeinde plant über diese Plattform weitere Spendenaktionen.
Die Plattform „spende.app“ wird EKD-weit (Evangelische Kirche in Deutschland) eingesetzt und ist so angelegt, dass Daten- und Zahlungssicherheit gewährleistet sind.
Wir sind sehr dankbar für jede Spende!
Münsterverwaltung, Martin Heider.
Veranstaltungen des Klostervereins im Jahr 2026


Der Verein der Freunde und Förderer des Doberaner Klosters e.V. lädt herzlich zu folgenden sechs Vorträgen sowie den Doberaner Klostertagen und dem Doberaner Klostermarkt ein.
Notieren Sie sich bitte diese Termine in Ihren Kalendern.
Mit dem Vortrag am 18. Juni im Münster gibt es auch in diesem Jahr wieder eine gemeinsame Veranstaltung mit dem Münsterbauverein e.V.
28.05. – Vortrag des Klostereins fällt aus
Der für den 28. Mai 2026 geplante Vortrag von Prof. Dr. Franz-Josef Holznagel zum Thema „Das mittelniederdeutsche Mühlenlied“, der im Rahmen der Vortragsreihe des Klostervereins Bad Doberan stattfinden sollte, muss leider entfallen. Grund hierfür sind unvorhersehbare organisatorische Gründe, die eine Durchführung zum vorgesehenen Termin nicht erlauben.
Der Klosterverein bedauert die Absage sehr, zumal das Thema in engem Zusammenhang mit der Geschichte des Klosters und der regionalen Mühlenlandschaft steht, und dankt allen Interessierten für ihr Verständnis. Sobald ein Ersatztermin feststeht oder ein ähnlicher Vortrag angeboten werden kann, wird darüber rechtzeitig informiert.
Nur noch drei Orgelpfeifen der Schuke-Orgel von 1980 erhältlich

Von den letzten 13 Zink-Orgelpfeifen der Schuke-Orgel aus dem Jahr 1980 wurden bereits zehn zu-gunsten der Gewölbesanierung versteigert bzw. veräußert.
Während der letzten Generalsanierung wurden Orgelpfeifen aus Zink durch besserklingende aus Zinn ersetzt. Die Zinkpfeifen sind nun größtenteils versteigert bzw. verkauft und sind nun u.a. in Heiligenhafen, Berlin, Bernau und an verschiedenen Orten in Bad Doberan.
Möchten Sie eine der drei letzten großen Münster-Orgelpfeifen erwerben, beispielsweise für ein Kunstprojekt oder die Gestaltung von Garten, Haus oder Hof?
Wir bitten um eine Spende ab 100 Euro pro Pfeife. Der Betrag kann direkt an der Münsterkasse bezahlt werden.

In einer aufwendigen Transportaktion kamen die letzten zwölf Zink-Orgelpfeifen der Schuke-Orgel von der Orgelempore in das nördliche Seitenschiff. Diese werden seit der letzten Orgelsanierung nicht mehr benötigt und werden nun zugunsten der Gewölbesanierung veräußert.
Preis: Spende ab 100 Euro pro Pfeife
- Prospektpfeifen aus dem Jahr 1980
- bei der letzten Orgelsanierung ersetzt durch Zinnpfeifen
- zu künstlerischen Getaltung von Garten/Haus/Hof
Bitte an die Kasse wenden und dort bezahlen.
Die noch verfügbaren gehören zu den längsten und haben eine Höhe von 4 m bis ca. 5,20 m.
Doberaner Münster täglich zur Besichtigung geöffnet
Öffnungszeiten November-März:
Montag-Freitag: 10:45-15:00 Uhr
Samstag, Sonntag, Feiertag 10:45-16:00 Uhr
(keine Besichtigung und Führungen am Karfreitag und Heiligabend)
Öffnungszeiten April - Oktober:
Montag bis Samstag 10:00-17:00 Uhr
Sonntag und Feiertag 11:00-17:00 Uhr
Ausnahme: Sa 8.8.2026 10.00-12.45 + 14.00-17.00
Täglich 11, 13 und 14 Uhr Führungen im Münster (außer Heiligabend)
„Kinder führen Kinder“ – jeden Sonnabend um 11 Uhr (Mai-Oktober)
Adresse
Doberaner Münster
Klosterstraße 2
18209 Bad Doberan
FON: 038203 62716
Spenden Restaurierung
Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde Bad Doberan Ev.
Kennwort: Restaurierung Münster
IBAN: DE17 5206 0410 8505 0502 00
BIC: GENODEF1EK1
Öffnungszeiten
April-Oktober
Montag bis Samstag 10:00-17:00 Uhr
Sonntag und Feiertag 11:00-17:00 Uhr
November-März
Montag-Freitag: 10:45-15:00 Uhr
Samstag, Sonntag, Feiertag: 10:45-16:00 Uhr
Änderungen vorbehalten!
Das Münster ist außer Karfreitag und Heiligabend täglich zur Besichtigung geöffnet.
An Sonn- und Feiertagen ist um 9:30 Evangelischer Gottesdienst. Keine Besichtigung und Führung bis ca. 11:00.
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