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Geistliche Abendmusiken im August 2022


Klosteranlage2.6.2018278

Freitags um 19.30 Uhr vom 1. Juli bis 4. November 2022

Der Eintritt ist frei – Spenden werden am Ausgang erbeten


Münsterklänge – hörbarer Glaube aus Tradition

Seit über 800 Jahren gibt es eine ununterbrochene kirchenmusikalische Praxis in Bad Doberan, seit ca. 400 Jahren die Pflege der Orgelmusik. Dort, wo früher die Zisterziensermönche ihre klösterlichen Gesänge anstimmten, erklingen heute in einzigartiger Akustik viele verschiedene Instrumente und Musikstile. So wie das Doberaner Münster als ehemalige Klosterkirche geistliches Leben sichtbar widerspiegelt, möchten wir dies auch „hörbar“ machen und auch die gute Botschaft verkündigen - natürlich vorrangig im Gottesdienst, aber auch freitags in den Geistlichen Abendmusiken.

Lange konnten aufgrund der Pandemie keine Kirchenmusiken im Münster stattfinden, so haben wir bewusst im letzten Jahr auf den Eintritt von 10,- EUR verzichtet und ALLE herzlich zu Abendmusiken eingeladen. Diese gute Erfahrung möchten wir beibehalten und bitten Sie umso herzlicher um eine wertschätzende Kollekte am Ausgang, damit die Künstler entsprechend honoriert werden können, auch gerade in Zeiten höherer Fahrtkosten.


Alle Termine der Abendmusiken hier >>

 

 

Freitag 5. August 2022 19.30 Uhr – MUSIKALISCHE REISE DURCH EUROPA


Auf den Spuren der Zisterzienser

mit Werken von Vivaldi, Mendelssohn, Tschaikowsky, Chopin, Schubert u.a.

Anna Gaschler (Violoncello), Hanno Schiefner (Orgel/Klavier)

Hinter der Geschichte des Zisterzienserordens verbergen sich nicht nur höchst beeindruckende Lebenswelten, sondern auch wertvolle kulturelle Errungenschaften, die noch heute in uns nachklingen. Nicht zuletzt aufgrund ihrer Ordensregeln reisten die Zisterzienser Mönche zu ihrer Zeit durch verschiedenste Länder und prägten dort durch Innovationskraft und Entdeckergeist die wirtschaftliche Entwicklung Europas entscheidend mit. Schubert, Bloch, Saint-Saëns u.a. Lassen Sie uns die einzelnen Stationen der Zisterzienser auf einer musikalischen Reise gemeinsam entdecken und dabei auf die großen Komponisten unserer Zeit treffen!

Freitag 12. August 2022 19:30 Uhr – DURCH DEN WIND


Orgelmusik aus verschiedenen Jahrhunderten

mit Werken von Bach, Scheidt, Pachelbel, Vetter, Hesse, Bunck, Jucker u.a.

Lukas Klöppel (Orgel)

An der großen Schuke-Orgel musiziert der Thüringer Organist und Kirchenmusiker Lukas Klöppel, der seit 2018 an der Universität für Musik und darstellende Kunst zu Wien bei Prof. Johannes Ebenbauer studiert. Dort ist er auch bereits Kirchenmusiker der Pfarren „Maria im Ellend“ in Wien-Leopoldau (seit Mai 2019), sowie seit Oktober 2020 Kirchenmusiker der Pfarre „Johannes der Täufer“ in Mannswörth. Unter dem Titel „Durch den Wind“ wird Musik aus verschiedenen Jahrhunderten zu hören sein, darunter auch Werke, die nur sehr selten aufgeführt werden.

 

 

Freitag 19. August 19.30 Uhr – MANIGEM HERZEN


Mittelalterliche Gesänge und Lieder in einem neuen Gewand

ENSEMBLE NU:N:

Cora Schmeiser (Gesang/Rezitation), Gert Anklam (Saxophone), Falk Zenker (Gitarre/Liveelektronik)

Das Ensemble Nu:n verbindet die zeitlose Schönheit und spirituelle Kraft mittelalterlicher Musik mit gegenwärtigen Klängen und Improvisationen. Es erklingt höfische Musik wie sie in den mittelalterlichen Burgen erklungen haben könnte, als auch geistliche Gesänge von Hildegard von Bingen, bzw. aus der Zeit der Romanik und Gotik. Leidenschaftlich behutsam greift Nu:n diese historische Musik auf und inszeniert sie in ihrem inspirierendraffinierten Crossover aus Alter Musik, Jazz, Weltmusikmoderne im Hier und Jetzt.

Freitag 26. August 19.30 Uhr – SCANDINAVIA


Barocke Kantaten und Kammermusik von der Ostsee

mit Werken von Buxtehude, Hanff, Bertouch, Düben, Geist

Karsten Henschel (Countertenor)

ENSEMBLE CONCERTO GIOVANNINI (Violine, Gambe, Continuo)

Die reiche Musiktradition des Nordens ist bis heute in einer prächtigen schwedischen Notenbibliothek in Uppsala (Schweden) abgebildet. Die dort entdeckten Werke sind von virtuoser Stärke, raffinierter Schönheit und singender Fülle. Der junge Johann Sebastian Bach unternahm sogar eine lange Wanderung bis nach Lübeck, um dort Buxtehudes Wirken und damit die Musik des Nordens im ausgehenden 17. Jahrhundert kennenzulernen. Es ist Musik tiefer Andacht, es sind jubelnde Kantaten und Lieder voller Witz und Lebenslust, sie sorgen für Kontraste und eine Moderation zu den Werken führt durch das Programm.Lassen Sie sich eine gute Musikstunde verzaubern von „Scandinavia – Ostseebarock“!